Wenige Tage nach dem Aufstieg in die Primera Division ist bei Celta Vigo jegliche Feierlaune im Keim erstickt worden. Dem Klub droht seitens des nationalen Fußball-Verbandes ein nachwirkender Punktabzug am grünen Tisch.

Celta Vigos Aufstieg nachträglich gefährdet

sew
08. Juni 2005, 12:16 Uhr

Wenige Tage nach dem Aufstieg in die Primera Division ist bei Celta Vigo jegliche Feierlaune im Keim erstickt worden. Dem Klub droht seitens des nationalen Fußball-Verbandes ein nachwirkender Punktabzug am grünen Tisch.

Im einem Zustand zwischen Hoffen und Bangen befindet sich Spaniens Profi-Klub Celta Vigo, das den Aufstieg in die Primera Division vor wenigen Tagen perfekt gemacht hatte. Der spanische Fußball-Verband RFEF kündigte am Mittwoch eine Untersuchung gegen den Verein an, weil Celta am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg bei Xerez in Jerez de la Frontera den nicht spielberechtigten Profi Toni Moral eingesetzt habe. Die RFEF geht damit einhelligen Protesten von Celtas Liga-Rivalen Alaves, Cadiz und Recreativo Huelva nach. Celta droht somit ein Punktabzug am grünen Tisch.

Der Einsatz von Moral, der zuvor meist für Celtas B-Mannschaft aufgelaufen war, verstieß nach Meinung der klagenden Klubs gegen die Statuten des Verbandes. Die besagen, dass ein Spieler nur dann in einer der letzten vier Saisonspiele aufgeboten werden darf, wenn er zuvor mindestens zehn Partien für seine Elf absolviert hat. Das war bei Moral jedoch nicht der Fall.

Neues Endspiel droht

Bei ähnlichen Fällen in der Vergangenheit wurde betroffenen Klubs neben einer Geldstrafe auch ein Abzug von drei Punkten aufgebrummt. Sollte Celta dieselbe Strafe bekommen, müsste es am kommenden Wochenende gegen Eibar gewinnen, um den Aufstieg erneut perfekt zu machen.

Zwei Spieltage vor Saisonende hat die Truppe auf Platz eins mit 76 Zählern drei Punkte Vorsprung auf Alaves und weitere drei auf Cadiz. Recreativo und Eibar folgen mit jeweils 69 Punkten. Die besten drei Teams steigen in die erste Liga auf.

Autor: sew

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