Markus Weinzierl äußerte sich im Interview mit der

Schalke

Weinzierl spricht schon wie der neue S04-Trainer

Andreas Ernst
28. Mai 2016, 18:26 Uhr
Foto: firo

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Markus Weinzierl äußerte sich im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" über Schalkes China-Reise: "Für mich ist das eine spannende Erfahrung."

Ja, die offizielle Bestätigung fehlt noch. Dass Markus Weinzierl (41) der neue Trainer des FC Schalke 04 wird, steht längst fest. Die Verträge sind ausgehandelt, die Ablöse-Gespräche mit dem FC Augsburg abgeschlossen, der Aufsichtsrat hat zugestimmt. Scheitern kann die Weinzierl-Verpflichtung nicht mehr. Dass Weinzierl in der kommenden Woche der Öffentlichkeit präsentiert wird, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Der neue Sportvorstand Christian Heidel flog am Samstag in den Familienurlaub nach Marbella. Wahrscheinlich ist, dass Weinzierl kurz vor dem Trainingsauftakt am 26. Juni vorgestellt wird.

Im Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" sprach Weinzierl schon wie der neue Schalke-Trainer. Zum Beispiel sprach Weinzierl über die bevorstehende China-Reise, die Schalke vom 2. bis 9. Juli nach Guangzhou führt. "Für mich ist das eine spannende Erfahrung", sagte Weinzierl. Zudem verriet er, dass seine Familie hinter dem Wechsel steht. "Wir haben das sehr intensiv besprochen", erklärte Weinzierl. Bisher lebte und arbeitete Weinzierl fast immer im bayerischen Raum. Seine Heimatstadt ist Straubing.

Bei den Fans des FC Augsburg bedankte sich Weinzierl ausdrücklich. "Ich durfte vier tolle Jahre erleben. Ich kann mit einem sehr guten Gefühl aus Augsburg weggehen", sagte er im Interview. Weinzierl schaffte mit dem FCA viermal den Klassenerhalt und führte den Verein 2015 erstmals in der Vereinsgeschichte in der Europa League. Dort scheiterte der Klub in der Zwischenrunde knapp am späteren Finalisten FC Liverpool.

Schon im Interview mit der "Zeit" hatte sich Weinzierl geäußert. Auf die Frage, ob ihn das Engagement auf Schalke überfordern könnte, sagte Weinzierl: "Was würden Sie denn an meiner Stelle machen? Soll ich kneifen, weil ich möglicherweise scheitern könnte? (…) Ich weiß, dass das nicht einfach wird. Aber was habe ich denn zu verlieren? Wenn es schiefgeht, dann bin ich einer von vielen, die es nicht geschafft haben." Und er ergänzte: "Es wird nicht schiefgehen. Weil ich mich lange darauf vorbereitet habe."

Autor: Andreas Ernst

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