Zwei Spieltage vor Schluss steht Landesligist  TuS Haltern vor der Rückkehr in die Westfalenliga.

TuS Haltern

"Jetzt wollen wir den Aufstieg"

Marlon Irlbacher
19. Mai 2016, 09:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Zwei Spieltage vor Schluss steht Landesligist TuS Haltern vor der Rückkehr in die Westfalenliga.

Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie groß die Euphorie beim Metzelder-Klub in Haltern am See gerade ist. 2013 spielte der Club letztmalig in der Westfalenliga, als man auf Tabellenplatz 14 einen Punkt hinter Vreden den bitteren Gang in die Landesliga antreten musste.

In diesem Jahr ist es Trainer Sven Hozjak gelungen, die Mannschaft auf Aufstiegskurs zu bringen. Zwei Spiele vor Saisonende stehen die Haltener auf Rang eins in der Tabelle und müssen noch zwei mal "durchs Feuer gehen", wie Halterns Sportlicher Leiter Sascha Kopschina berichtet.

Die Mannschaft mache einen "stabilen Eindruck" und gehe "vollkommen locker" in die Spiele, ohne dabei die "nötige Anspannung" vermissen zu lassen. Kopschina kennt außerdem den Schlüssel, der die Tür des Haltener Laufes geöffnet hat. "Viel Ballbesitz, eine gewisse Lockerheit und der Fakt, dass Trainer und Mannschaft eine verschworene Einheit geworden sind. Wir haben einfach eine tolle Form gefunden, in der es enorm schwer ist uns zu schlagen. Jetzt wollen wir den Aufstieg".

Die verbliebenen Gegner der TuS sind der vorletzte aus Stuckenbusch und der Tabellendritte vom SV Mesum. Zwei völlig unterschiedliche Spiele, wie man meinen könnte. Kopschina sieht das etwas anders : "Die Spiele sind prinzipiell überhaupt nicht unterschiedlich, weil es beides zwei absolute Endspiele sind und das wissen die Jungs auch. In diesem Jahr läuft bei den Spitzenteams der Liga alles auf allerhöchstem Niveau ab. Die Tabelle ist unglaublich eng und bietet bis zum Schluss eine nervenaufreibende Spannung".

Mit Gemen und Herbern hat der Kontrahent aus Roxel das schwierigere Restprogramm - auf dem Papier. Zumal Herbern vor der Saison als Aufstiegskandidat galt. Sollte der Aufstieg unter Trainer Hozjak gelingen, wäre es ein perfekter Abschied für den Coach, der die TuS nach sieben Jahren zum Saisonende verlässt.

Laut RevierSport-Informationen steht mit Magnus Niemöller bereits ein Nachfolger fest. Nachdem man bereits die Verpflichtungen von Erkenschwick-Kapitän Nils Eisen und Torjäger Stefan Oerterer für die neue Saison bekannt gab, soll es auch den Coach der Spielvereinigung nach Haltern ziehen. Kopschina hält sich dazu auf Nachfrage weiterhin bedeckt. "Wir kommentieren grundsätzlich keine Spekulationen. Wir werden den neuen Trainer nach der Saison vorstellen."

Vielleicht ja schon nach dem kommenden Wochenende, wenn die TuS Haltern den Aufstieg bei einem Sieg über Stuckenbusch und einem zeitgleich sieglosen Spiel von Roxel gegen Westfalia Gemen perfekt machen kann...

Autor: Marlon Irlbacher

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