Das Pokalfinale in Berlin elektrisiert die Fans beider Lager. Hier einige Fakten vor dem Traumfinale am Samstag.

BVB - Bayern

16 Fakten vor dem Traumfinale

RS
19. Mai 2016, 10:25 Uhr
Foto: firo

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Das Pokalfinale in Berlin elektrisiert die Fans beider Lager. Hier einige Fakten vor dem Traumfinale am Samstag.

Das Endspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund findet zum 4. Mal im DFB-Pokal statt (2008, 2012, 2014, 2016) – damit ist das Duell die häufigste Final-Paarung in der Geschichte des Wettbewerbs.

Zum 112. Mal treffen beide Mannschaften in einem offiziellen Pflichtspiel aufeinander. Von den letzten 5 Pflichtspielen gewann der FCB drei (zudem ein Remis und eine Niederlage im Elfmeterschießen).

Im DFB-Pokal trafen beide Mannschaften 8-mal aufeinander, in 4 Duellen ging es mindestens in die Verlängerung. So auch in der Vorsaison, als der BVB nach Elfmeterschießen 3:1 siegte – Bayern verschoss dabei alle seine 4 Elfmeter.

Erst zum 4. Mal treffen der Deutsche Meister und der Vize-Meister im DFB-Pokal-Endspiel aufeinander. Bisher entschied immer der Meister das Finale für sich.

Der FC Bayern München steht zum 21. Mal im Endspiel des DFB-Pokals und könnte dort seinen 18. Titel holen – beides ist Rekord.

Die Bayern gewannen acht ihrer letzten neun Pokal-Endspiele, nur beim 2:5 gegen Borussia Dortmund in der Spielzeit 2011/12 mussten sich die Münchner geschlagen geben.

Der BVB steht zum 3. Mal in Folge und zum 4. Mal in den letzten fünf Jahren im Finale des DFB-Pokals. Dortmund ist der 5. Verein nach Schalke, Bayern, Bremen und Düsseldorf, der drei Mal nacheinander das Finale erreichte.

Dortmund kann aber auch als Rekord-Verlierer in die Geschichte eingehen: Die letzten beiden Endspiele gingen verloren – drei in Folge verlor noch keine Mannschaft.

Die Westfalen schossen die meisten Tore im Wettbewerb (17) und hatten die meisten Abschlüsse (94). Zudem erarbeiteten sie sich mehr Großchancen (18) als die Bayern (12).

Thomas Tuchel erreichte in seiner 1. Saison als BVB-Coach direkt das Finale des DFB-Pokals. Vorgänger Jürgen Klopp schaffte das erst in seiner 4. Spielzeit als Trainer der Dortmunder.

Thomas Müller ist nach seinem Doppelpack im Halbfinale mit sieben Torbeteiligungen (vier Tore, drei Torvorlagen) zusammen mit Henrikh Mkhitaryan Topscorer im laufenden Pokalwettbewerb.

Henrikh Mkhitaryan ist nach seinem Treffer zum 3:0 im Halbfinale der beste Torschütze im Pokal 2015/16 und traf als einziger Akteur in allen fünf Pokalrunden ins Schwarze.

Philipp Lahm könnte im Endspiel zu seinem 54. Einsatz im DFB-Pokal kommen und wäre dann der aktive Spieler mit den meisten Pokalspielen (Pizarro 53). Der Kapitän könnte zum 6. Mal den DFB-Pokal gewinnen – nur Bastian Schweinsteiger schaffte das öfter (7-mal).

Pierre-Emerick Aubameyang traf in seinen letzten sieben Pokaleinsätzen immer (acht Tore) - das gelang vor ihm noch keinem BVB-Spieler! Rekordhalter ist Dieter Müller, der für Köln in zehn aufeinander folgenden Pokalspielen mindestens ein Tor schoss (April 1976 bis Juli 1977).

Mats Hummels bestritt 30 Pokalspiele für den BVB und trifft nun zum 4. Mal auf den FC Bayern – gegen keine andere Mannschaft spielte er so oft. Im Pokalfinale 2012 (5:2) schoss er sein erstes Tor in diesem Wettbewerb gegen den FCB.

Abschied von Pep Guardiola: Das Finale wird das 161. Pflichtspiel des Spaniers als Bayern-Trainer sein. Als erster Trainer der BL-Geschichte feierte er in seinen ersten drei Jahren drei Mal den Meistertitel.

In 16 Spielen im DFB-Pokal kassierte Guardiola noch keine Niederlage nach 120 Minuten (14 Siege, zwei Remis) – lediglich gegen den BVB schied er im Halbfinale 2015 im Elfmeterschießen aus.

Autor: RS

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