Am Dienstag schlug der neue Sportvorstand Christian Heidel das erste Mal auf Schalke auf. Am Mittwoch wird er um 14 Uhr den Medien präsentiert.

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So lief Heidels erster Tag auf Schalke

Manfred Hendriock
17. Mai 2016, 19:59 Uhr
Foto: firo

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Am Dienstag schlug der neue Sportvorstand Christian Heidel das erste Mal auf Schalke auf. Am Mittwoch wird er um 14 Uhr den Medien präsentiert.

Die schwarze Limousine mit dem Mainzer Kennzeichen stand schon früh am Morgen auf dem Vorstandsparkplatz an der Geschäftsstelle. Nur wenige waren eingeweiht, dass Christian Heidel bereits am Dienstag das erste Mal auf Schalke aufschlagen würde – Clemens Tönnies gehörte natürlich dazu. Schalkes Vereinschef ließ es sich nicht nehmen, Christian Heidel den Mitarbeitern vorzustellen und damit die neue Zeit auf Schalke einzuläuten.

Heidel führte am ersten Tag viele Gespräche und stellte sich vor. Den Medien präsentiert wird er an diesem Mittwoch um 14 Uhr in der Arena. Am Montag hatte er noch seine letzte Pressekonferenz in Mainz gegeben – da wollte er nur oberflächlich auf seine neue Aufgabe eingehen, weil er sonst am Mittwoch ja nicht viel Neues auf Schalke zu erzählen hätte, wie er schmunzelnd sagte. Doch einen ersten Einblick gab er schon, wie er sich Schalke künftig vorstellt.

Heidel will auf Schalke nicht zu viel versprechen

„Sie können sicher sein, dass ich Schalke 04 nicht auf den Kopf stelle. Ganz viele Dinge funktionieren dort herausragend gut“, sagte der 52-Jährige. Doch was er plant, ist, die Einigkeit im Verein stärker auszubauen: „Wenn wir als ganzer Klub einig sind, ziehen wir die Fans auf diesem Weg mit. Dann entfaltet dieser Klub eine ungeheure Kraft und Energie.“ Fast die gleichen Worte hatte zum Abschied auch sein Vorgänger Horst Heldt gewählt – er war bei der Amtsübergabe am Dienstag übrigens ebenfalls noch einmal anwesend.

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Heidel will auf Schalke nicht zu viel versprechen, aber der Klub habe ein riesiges Potenzial. „Man darf nicht vergessen, dass wir deutlich besser dastehen als beispielsweise der BVB beim Dienstantritt von Jürgen Klopp. Man kann auch in wenigen Jahren sehr viel bewegen.“ Seine wichtigste Aufgabe zum Start ist die Lösung der Trainerfrage. Nach Informationen von Sport1 soll er sich mit dem FC Augsburg in Sachen einer Ablösesumme für Markus Weinzierl angenähert haben. Wie der Kicker berichtet, könnte der frühere Wattenscheider Bundesliga-Profi Thorsten Fink neuer Trainer in Augsburg werden und damit den Weg für Weinzierl nach Schalke frei machen. Laut Sport1 soll Weinzierl aber am Mittwoch noch nicht auf Schalke anwesend sein.

Für Heidel war der Dienstag der erste Arbeitstag. Rund um die Geschäftsstelle hatte es sich schnell herumgesprochen, dass der neue Boss schon da war. Nicht jeder erkannte schon sein Gesicht – auch die Kellnerin in der Vereinskneipe im Erdgeschoss war sich ihrer Sache noch nicht so sicher, wer da am Tisch saß.

Da aber stand die schwarze Limousine mit dem Mainzer Kennzeichen schon nicht mehr auf dem Vorstandsparkplatz vor der Geschäftsstelle. Der nächste Termin...

Autor: Manfred Hendriock

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