Den Aufstieg in die Oberliga hat sich der SC Westfalia Herne eigentlich erst für die kommende Saison auf die Fahne geschrieben.

Herne

"Knappi" hofft auf Schützenhilfe aus Wanne-Eickel

Krystian Wozniak
18. Mai 2016, 09:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Den Aufstieg in die Oberliga hat sich der SC Westfalia Herne eigentlich erst für die kommende Saison auf die Fahne geschrieben.

Doch auch in der aktuellen Serie hat die Westfalia noch eine kleine Hoffnung auf die Rückkehr in die fünfte Liga. Zwei Spieltage vor Toreschluss liegt Herne sechs Punkte hinter dem Tabellenzweiten FC Brünninghausen. Der SCW hat das bessere Torverhältnis und tritt am letzten Spieltag noch in Brünninghausen an. Zur Erinnerung: Sollte es aus der Regionalliga West nur einen westfälischen Absteiger geben (Stand jetzt: Nur TuS Erndtebrück), so würden die Vize-Meister der beiden Westfalenligen ein Relegationsspiel um den Aufstieg in die Oberliga bestreiten.

Dafür benötigt die Westfalia nicht nur zwei Siege in den letzten beiden Begegnungen, sondern auch die Schützenhilfe - ausgerechnet die des Lokalrivalen DSC Wanne-Eickel. Der DSC spielt am kommenden Wochenende gegen Brünninghausen. "Wir würden Wanne-Eickel bei einem Sieg gerne ein paar Kisten Bier springen lassen. Ich bin davon überzeugt, dass Brünninghausen noch lange nicht beim DSC gewonnen hat", sagt Christian Knappmann.

Zudem hofft der Herner Trainer, der mit seiner Mannschaft das beste Rückrundenteam stellt, auf den Fußball-Gott: "Dass wir am letzten Spieltag nach Brünninghausen fahren, ist doch kein Zufall. Das muss so vom Fußball-Gott gewollt sein. Wir glauben bis zuletzt an unsere Chance. Solang rechnerisch etwas möglich ist, werden wir auch kämpfen."

Autor: Krystian Wozniak

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