Am kommenden Mittwoch weist der Trainingsplan des VfL für 15 Uhr eine Übungseinheit aus.

VfL

Mlapa sieht seine Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft

14. Mai 2016, 08:07 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Am kommenden Mittwoch weist der Trainingsplan des VfL für 15 Uhr eine Übungseinheit aus.

Ob es drei Tage nach dem letzten Saisonspiel dazu tatsächlich kommt oder die Saison in Sachen Training für die Profis sogar noch in die Verlängerung geht, dürfte entscheidend davon abhängen, wie sich das Team am letzten Spieltag präsentiert und mit welchem Ergebnis man aus Heidenheim die Rückreise antritt. Davon ist zumindest Peniel Mlapa überzeugt: „Wenn wir in Heidenheim gewinnen und vielleicht sogar Platz vier erobern, dann gehe ich fest davon aus, dass wir vom Trainer ein Leckerchen bekommen.“

[person_box=2504][/person_box]

Aber nicht nur deshalb ist der 25-jährige Stürmer, der möglicherweise in die Startformation rutscht, hoch motiviert: „Viele unserer treuesten Anhänger machen am Sonntag ihre Abschlussfahrt, legen an diesem Tag rund 1000 Kilometer zurück, um dabei zu sein. Denen sind wir es schuldig, uns mit einer ordentlichen Leistung zu verabschieden.“

Dass Mlapa erstmals wieder in der Startformation helfen kann, ist nahe liegend, da Verbeek Aufstellungsprobleme hat. Onur Bulut ist nach der 5. Gelben Karte gesperrt. Thomas Eisfeld muss wohl auf der Sechser-Position die Lücke schließen, die Anthony Losilla nach seiner 10. Gelben Karte hinterlässt. Nicht dabei ist auch Avidas Novikovas, der am vergangenen Freitag mit Kreislaufproblemen das Training abbrechen musste und auch zu Wochenbeginn nicht ins Mannschaftstraining zurückkehrte. So bietet sich für den 1,93 m großen Mlapa erstmals die Möglichkeit, auf der rechten Seite zu agieren. „Bisher hatte ich von unserem Trainer nur die Aufgabe, links oder zentral zu stürmen. Aber ich traue mir auch die rechte Seite zu.“

Am freien Dienstag nahm sich Mlapa in Sachen Freizeit merklich zurück, stoppte so den leichten Anflug einer Erkältung. Dies gab ihm Gelegenheit, über seine ersten Monate im VfL-Trikot Bilanz zu ziehen: „Ich habe meine Einsatzzeiten bekommen. Und mit der Hinrunde bin ich einigermaßen zufrieden. In der zweiten Serie gab es für mich wenig Gelegenheiten. Ich mache ja meine besten Spiele im Zentrum, und da hat Simon eine überragende Saison gespielt und kontinuierlich getroffen.“ Mlapas Vertrag läuft noch ein weiteres Jahr und er verrät: „Vor einiger Zeit hatte ich schon ein lockeres Gespräch mit Christian Hochstätter. Und ich habe ihm ganz offen und ehrlich gesagt, dass ich es mir gut vorstellen kann, in Bochum zu verlängern.“

Die Chancen dazu stehen nicht einmal schlecht. Denn mit Marco Terrazzino, Janik Haberer, Nando Rafael und vielleicht auch Simon Terodde muss der VfL im Offensivbereich einen enormen Aderlass hinnehmen. Doch Mlapa ist überzeugt: „Christian wird schon für guten Ersatz sorgen. Da mache ich mir keine Gedanken.“

Er selbst, immerhin 2010 als bester deutscher U19-Spieler mit der goldenen Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet, sieht bei sich viel Luft nach oben: „Ich kann nicht von mir behaupten, dass ich nicht noch konstanter und besser werden muss. Ich bin sicher, dass ich meinen Leistungszenit noch lange nicht erreicht habe."

Deshalb ist es für ihn so wichtig zu spielen und weitere Erfahrungen zu sammeln. Mlapa: „Sandro Wagner ist momentan so ein Beispiel. Der war schon ausgemustert und ist plötzlich explodiert.“ Explodieren möchte der Hüne auch in der kommenden Spielzeit: „Da will ich auch im zweistelligen Bereich treffen.“ Zur Freude auch der Mitarbeiter seines Lieblings-Restaurants „Yamas“ in der Bochumer Innenstadt. Wo er sich gerne mit seiner Freundin Laura stärkt. Mlapa: „Ich spiele in einem tollen Klub und lebe in einer tollen Stadt. Das kann so bleiben.“

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren