Nach rund zehn Jahren muss Lukasz Piszczek einen groben Fehler aus der Vergangenheit begleichen.

Korruptionsaffäre

BVB-Star Piszczek wird zur Kasse gebeten

Krystian Wozniak
10. Mai 2016, 16:38 Uhr
Foto: firo

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Nach rund zehn Jahren muss Lukasz Piszczek einen groben Fehler aus der Vergangenheit begleichen.

Der damalige Jungspund im Diensten von Zaglebie Lubin beteiligte sich bei einem gekauften Spiel (RS berichtete ausführlich) in der polnischen Ekstraklasa und wird nun in Polen zur Kasse gebeten. Das rechtskräftige Urteil wurde am Dienstag verkündet und der 30-jährige Piszczek muss seinem Ex-Klub Lubin einen Schadenersatz in Höhe von 150.000 Zloty zurückzahlen (rund 34.000 Euro, Anm. d. Red.). Die gleiche Strafe bekam Piszczeks damaliger Mitspieler Michal Chalbinski aufgebrummt. "Der Verein kämpft schon seit Jahren um seine Ansprüche gegenüber Lukasz Piszczek und Michal Chalbinski. Jetzt haben wir den Fall gewonnen. Es ging um die Höhe der Summe, die Zaglebie Lubin damals dem polnischen Fußballverband zahlen musste", wird Tomasz Debicki, Präsident des polnischen Erstligisten, in den polnischen Medien zitiert.

Autor: Krystian Wozniak

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