Das war souverän! Mit einem hochverdienten 3:1-Erfolg beim schärfsten Verfolger EtuS/DJK Schwerte machte die SpVg Hagen 11 bereits am viertletzten Bezirksliga-Spieltag den Aufstieg in die Landesliga perfekt.

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Hagen 11 steigt in die Landesliga auf

Rainer Hofeditz
08. Mai 2016, 19:17 Uhr

Das war souverän! Mit einem hochverdienten 3:1-Erfolg beim schärfsten Verfolger EtuS/DJK Schwerte machte die SpVg Hagen 11 bereits am viertletzten Bezirksliga-Spieltag den Aufstieg in die Landesliga perfekt.

„Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und haben in der ersten Halbzeit praktisch nichts zugelassen“, konnte Elfer-Trainer Benjamin Knoche von der ersten Minute an zufrieden verfolgen, wie sein Matchplan aufging. Bereits in der siebten Minute musste Schwertes Torwart Kevin Loke zum ersten Mal hinter sich greifen. Nach Vorarbeit von Dimitrios Ropkas vollstreckte Guiseppe Restieri zum 0:1. Elf Minuten später traf Ropkas selbst, diesmal bereitete Marcel Weiß vor.

Die 2:0-Führung auf des Gegners Platz gab den Emstern noch mehr Sicherheit. Sie hatten viel Ballbesitz, ließen die Kugel laufen und erspielten sich die große Chance, auf 3:0 zu erhöhen. Aber Melih Akdeniz verpasste die Vorentscheidung.

„In der zweiten Halbzeit hat ETus noch einmal etwas versucht, aber richtig knifflig wurde es nie“, musste sich Benjamin Knoche keine allzu großen Sorgen mehr machen. Sein Team hatte weiterhin die besseren Chancen. Jeweils einmal versäumten es Restieri und Ropkas, den Deckel drauf zu machen, in der 75. Minute war es dann so weit: Guiseppe Restieri ließ bei einer Eins-gegen-Eins-Situation Schwertes Schlussmann keine Chance.

Angesichts des komfortablen 3:0-Vorsprungs hieß es für die mitgereisten Fans „Fertigmachen zum Jubeln!“ Der Ehrentreffer des ETuS-Teams in der 84. Minute hatte nur noch statistischen Wert. Die Aufstiegs-T-Shirts wurden ausgepackt, nach dem Abpfiff gab es Bier- und Sektduschen.

„Der Weg zum Aufstieg fing nicht im vergangenen, sondern bereits im vorletzten Sommer an“, sieht sich Benjamin Knoche nach knapp zweijähriger kontinuierlicher Arbeit am Ziel. „Die junge Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt und wird weitgehend zusammenbleiben“, ist dem Elfer-Trainer, der längst verlängert hat, vor der Landesliga nicht bange.

Autor: Rainer Hofeditz

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