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Bürki tat sich schwer mit der Ursachenforschung

sebastian Weßling
08. Mai 2016, 13:52 Uhr
Foto: firo

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Borussia Dortmund unterlag bei Eintracht Frankfurt. Keeper Roman Bürki tat sich schwer mit der Ursachenforschung.

Roman Bürki, nach 90 Minuten steht ein 0:1 gegen Eintracht Frankfurt. Warum hat es nicht so geklappt, wie Sie sich das vorgestellt haben?
Wir haben das Mittel nicht gefunden, um ein Tor zu schießen. Die Frankfurter haben alles gegeben, sich in jeden Schuss geworfen - sie haben wirklich ums Überleben gekämpft. Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, haben uns nur am Anfang ein paar Minuten lang schwer getan. Aber heute hat es eben nicht sollen sein, der Ball wollte einfach nicht rein.

In solchen Fällen sagt der Sportjournalist gerne: Das sah teilweise aus wie beim Handball, immer um den Kreis.
Stimmt. Wir haben fast die ganze Zeit Powerplay gespielt, trotzdem nie die richtige Lösung gefunden. Der Rasen war schwer zu bespielen, überhaupt kein Wasser drauf, also sehr stumpf. Dadurch haben wir uns schwer getan, auch mit langen Bällen in die Tiefe.

Sie haben mal mit zwei Stürmern gespielt. Was haben Sie sich davon erhofft?
Wir haben den Gegner analysiert und da passen wir uns natürlich manchmal an. Aber wir haben es zu wenig versucht, noch direkteren Zug zu finden, gerade mit den zwei Stürmern. Heute haben wir uns schwergetan.

Was hat denn gefehlt? Das Tempo? Die Präzision? Frankfurt stand mit elf Mann hinten drin, das ist dann auch schwierig. Wir hatten meist den Ball, haben viele Pässe gespielt. Klar, etwas hat gefehlt, aber ich kann jetzt so kurz nach dem Spiel nicht sagen was - außer dem Tor natürlich.

Autor: sebastian Weßling

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