Rot-Weiß Oberhausen hat die

RWO

Zwei freie Tage für die doppelten Derbysieger

Peter Voss
07. Mai 2016, 21:19 Uhr

Rot-Weiß Oberhausen hat die "Essener Woche" gegen den FC Kray und Rot-Weiss Essen mit zwei souveränen Siegen abgeschlossen.

Wir sprachen nach dem 2:0 (0:0)-Sieg an der Hafenstraße mit den Oberhausener Derbysiegern, die mit dem Dreier den fünften Tabellenplatz festigen konnten.

RWO-Trainer Andreas Zimmermann: Wir wussten, dass wir hier diszipliniert auftreten müssen. In der Pause haben wir uns vorgenommen, weiter so clever zu spielen, dann würden die Chancen automatisch kommen. Dass das so schnell geschah, war natürlich toll. Ich freue mich für Raphael, dass er getroffen hat und sich so eiskalt vor dem Gehäuse angestellt hat. Danach war das Spiel einfacher für uns. Das 0:2 darf man wohl Robert Fleßers anschreiben. Die Situation war von uns im Training einstudiert, Olli Steurer stand nicht aus Zufall am langen Pfosten. Das freut einen Trainer dann doch, wenn einstudierte Spielzüge klappen. RWE hat dann alles nach vorn geworfen, doch unsere Abwehr und ein starker Torwart haben alles pariert. Das war eine schöne Woche für uns und jetzt haben die Jungs zwei Tage frei.

Vorbereiter Arnold Budimbu: Bei meinem Lauf vor dem 1:0 hatte ich natürlich Glück, dass ich den Ball von einem Essener noch einmal zurück bekomme und dann habe ich Raphael ganz frei stehen gesehen. Wir haben verdient gewonnen, denn wir hatten die besseren Möglichkeiten. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan, ins Spiel zu kommen. Dafür war die zweite dann klar besser.

Torwart Robin Udegbe: Das war schwer, denn es war ganz schön heiß unten auf dem Platz. Aber wir haben den Ball gut laufen lassen. In der Kabine sagte der Trainer, dass das erste Tor das Spiel entscheiden wird. Dann haben wir es gemacht und clever zu Ende gespielt. Beide Derbys zu gewinnen, ist eine schöne Sache. Auch wenn wir uns für die gesamte Saison natürlich viel mehr vorgenommen hatten. Aber das hier betrachten wir jetzt mal als Anfang von etwas Neuem.

Torjäger Raphael Steinmetz: Im Training mache ich das ganz oft so, dass ich den Ball noch einmal kurz zurück nehme. Ich hatte gesehen, dass die Essener in der Pause den Platz gewässert hatten und spekulierte darauf, dass der Essener Verteidiger wegrutschen würde. Genau so war es und dann war die lange Ecke ganz offen. Wie im Training eben. Immer wenn ich gegen Essen von Beginn an spiele, gewinnen wir, das freut mich. Wir haben jetzt wieder zu unserer Form gefunden. Denn wir hatten uns zuletzt vorgenommen, einfach und klar zu spielen. Daran haben wir uns gehalten und es hat geholfen.

Torschütze Robert Fleßers: Ich habe den Ball mit dem Knie kurz vor dem Tor erwischt. Ursprünglich wollte ich dann noch hinterher, um ihn vollends einzudrücken. Aber ich habe gesehen, dass er so einen starke Spin bekommen hat, dass er sich selbst ins Tor gedreht hat. Wir hatten uns vorgenommen, bei der Hitze Ball und Gegner laufen zu lassen und die Essener damit zu Fehlern zu zwingen. Das war unsere Marschroute und die ist aufgegangen. Wegen der Hitze hatten wir es nachher natürlich leichter, dicht zu machen.

Autor: Peter Voss

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