Mit 0:1 hat Borussia Dortmund das Spiel bei Eintracht Frankfurt verloren. Dafür machten die Spieler nach Abpfiff nicht nur die eigene Leistung verantwortlich.

Borussia Dortmund

Spieler beklagen sich über Rasen

Sebastian Weßling
08. Mai 2016, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Mit 0:1 hat Borussia Dortmund das Spiel bei Eintracht Frankfurt verloren. Dafür machten die Spieler nach Abpfiff nicht nur die eigene Leistung verantwortlich.

Auch nach Abpfiff des Spiels, nachdem die 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt besiegelt war, taten sich die Spieler von Borussia Dortmund schwer - als es galt, Erklärungen zu finden, warum man sich in den 90 Minuten zuvor so schwer getan hatte. “Sie standen natürlich auch mit elf Mann hinten drin, das ist dann auch schwierig”, sagte BVB-Torhüter Roman Bürki. “Klar, etwas hat gefehlt, aber ich kann jetzt so kurz nach dem Spiel nicht sagen was - außer dem Tor natürlich.” Gegen kampfstarke, bissige, diszipliniert verteidigende Frankfurter hatten sich die Dortmunder schwergetan, hatten wenig Chancen herausgespielt und keine genutzt. Die besten Gelegenheiten hatten sie nach Standardsituationen - eigentlich eher ein untypisches Stilmittel im BVB.

“Das hängt natürlich auch mit dem Platz zusammen”, erklärte BVB-Abwehrspieler Marcel Schmelzer. “Wenn man den bei solchen Witterungsbedingungen nicht wässert, ist es schwierig für unseren Ballbesitzfußball.” Auch Torhüter Roman Bürki beklagte den stumpfen Platz: “Der Rasen war schwer zu bespielen, überhaupt kein Wasser drauf”, sagte er. “Dadurch haben wir uns schwer getan, auch mit langen Bällen in die Tiefe.”

Der BVB hatte zwar die meiste Zeit den Ball und ließ diesen von links nach rechts um den Strafraum wandern, wo sich elf Frankfurter verbarrikadiert hatten. “Die haben das Spiel eng gehalten und versucht, unser Spiel zu zerstören”, sagte Schmelzer und ätzte dann: “Aber das brauchten sie gar nicht so, weil wir überhaupt nicht in die Spitze spielen konnten, weil Pässe über fünf Meter nicht möglich waren.”

Deswegen wollte der Linksverteidiger aus der Niederlage auch keine grundsätzlichen Schlüsse ableiten: “Wir haben jetzt noch zwei Spiele”, sagte er. “Das Bundesligaspiel ist zu Hause, da können wir dafür sorgen, dass der Platz gut genug zum Spielen ist. Und in Berlin werden beide Mannschaften wollen, dass der Platz gut genug zum Spielen ist.”

Autor: Sebastian Weßling

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