SG Wattenscheid

Torwartwechsel überrascht in Wattenscheid

Tobias Hinne-Schneider
08. Mai 2016, 10:37 Uhr
Foto: Frank Gröner

Foto: Frank Gröner

Beim 2:0-Erfolg der SG Wattenscheid gegen den SC Wiedenbrück feierte Ersatztorhüter Bruno Donnici sein Debüt in der Regionalliga West.

Es war das erste Spiel für [person=28190]Bruno Donnici[/person] in Deutschlands vierthöchster Spielklasse. Bislang kam der 23-Jährige nur auf vier Einsätze im Westfalenpokal. Lediglich in der ersten Runde beim SV Rotemühle stand dort Stammtorwart [person=2109]Edin Sancaktar[/person] zwischen den Pfosten der Schwarz-Weißen. "Das war so abgesprochen, dass ich die nächsten beiden Spiele mache", erklärte Donnici, denn Sancaktar war keineswegs verletzt, sondern nahm auf der Bank Platz und auch am nächsten Samstag bei der Kölner Reserve steht Donnici wieder im Tor.

"Das Spiel war super", freute sich der Keeper und fügte hinzu: "Ich bin sehr zufrieden, dass wir ohne Gegentor geblieben sind." Dabei hatten die Gäste aus Wiedenbrück gerade in der ersten Halbzeit enormen Druck erzeugt und sich einige gute Chancen erarbeitet. Bei seiner kritischsten Szene hatte der SGW-Torwart Glück, dass Schiedsrichter Florian Heien nicht auf Strafstoß entschied. SC-Shootingstar [person=3757]Kamil Bednarski[/person] war der Abwehr enteilt und lief alleine auf den Schlussmann zu, der den Angreifer geschickt abdrängte, aber dennoch keine Möglichkeit hatte an den Ball zu kommen. Bednarski spielte den Ball vorbei, es kam zu einem kurzen Kontakt und der Wiedenbrücker fiel zu Boden. Doch für Heien war das zu wenig, er ließ, zum Ärger des Gäste-Anhangs, weiterlaufen. Nach dem Seitenwechsel lief es dann besser für die Gastgeber und dafür hatte Donnici eine einfache Erklärung: "Das war das erste Spiel bei so einem Wetter und Wiedenbrück hat in der ersten Halbzeit richtig Gas gegeben. Die waren dann platt und das haben wir ausgenutzt."

Zusammen mit [person=4981]Demir Tumbul[/person] hat der Deutsch-Italiener seinen Vertrag an der Lohrheide um ein Jahr verlängert. Das Stammtorwart Sancaktar bei anderen Vereinen im Gespräch ist, spielte für den Pokal-Torwart keine Rolle. "Ich fühle mich hier wohl, das ist das Wichtigste. Was Edin macht, das weiß ich gar nicht und das spielte auch keine Rolle", so Donnici. In Köln steht Donnici wieder im Tor, dann dürfte Sancaktar gegen den SV Rödinghausen wieder spielen und sieben Tage später kommt es wohl zum bedeutendsten Auftritt von der eigentlichen Nummer zwei, denn dann geht es im Finale des Westfalenpokals gegen Rot-Weiss Ahlen.

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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