Beim FC Augsburg, Gegner des FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr,) sitzt der bisherige Topfavorit auf die Nachfolge von Schalke-Trainer Breitenreiter auf der Bank.

Augsburg

Weinzierl auf Schalke

06. Mai 2016, 15:32 Uhr
Foto: firo

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Beim FC Augsburg, Gegner des FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr,) sitzt der bisherige Topfavorit auf die Nachfolge von Schalke-Trainer Breitenreiter auf der Bank.

Stefan Reuter hat angekündigt, dass der FC Augsburg in Kürze etwas zur Personalie Markus Weinzierl bekannt geben wird – obwohl der Vertrag des Trainers bei dem Bundesligisten noch bis 2019 läuft. „Wir warten auf den richtigen Zeitpunkt“, wird der Manager des FCA zitiert. Gemeint ist: Sobald die Bayern den Klassenerhalt rechnerisch sicher haben, dürfte Weinzierls Abschied kommuniziert werden.

Ausgerechnet mit einem Sieg im Spiel auf Schalke könnte sich Augsburg aller verbliebenen Abstiegssorgen entledigen. Weinzierl galt bisher als Topfavorit auf die Nachfolge von Trainer André Breitenreiter. Wenn am Samstagnachmittag die Blicke und Kameras in der Arena auf den Niederbayern gerichtet sind, präsentiert sich dieser aber nicht nur für Schalke 04. Auch Borussia Mönchengladbach hat die Fühler nach Weinzierl ausgestreckt.

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Sollten die Fohlen die Champions-League-Qualifikation verpassen, wird ein Trainerwechsel auch am Niederrhein wahrscheinlicher. An der Ablösesumme - kolportiert wird eine Forderung des FCA in Höhe von drei Millionen Euro - würde eine Verpflichtung nicht scheitern.

Beim FC Augsburg versucht man den Wirbel um Weinzierl so gut es geht auszublenden. „Die Trainerdiskussion ist absolut kein Thema in der Mannschaft“, sagte Kapitän Daniel Baier am Freitag. „Wir fahren zu Schalke, um ein Fußballspiel zu gewinnen. Für uns ist es ein wichtiges, richtungsweisendes Spiel. Wir haben die Chance, einen Schlussstrich zu ziehen.“

So sieht es auch der Trainer selbst. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt, wir haben alles in der eigenen Hand. Die volle Konzentration gehört diesem Spiel“, hält Weinzierl fest. Er kann personell wieder aus dem Vollen schöpfen und spürt das Selbstvertrauen, das die Erfolge der letzten Wochen bei den Schwaben erzeugt haben: „Wir haben eine gute Serie, wollen diese weiterführen und auch bei Schalke punkten." Zehn von zwölf möglichen Punkten holte der FCA aus den letzten vier Spielen.

Bei Gegner Schalke waren es nur vier. Trotzdem hat Schalke nur einen Zähler Rückstand auf Rang vier. Diesen Champions-League-Qualifikations-Platz belegt Borussia Mönchengladbach – und ist auch hier mal wieder Schalkes ärgster Konkurrent.

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