Zwei Landesligisten, Lokalduell, Finale, eine große Kulisse ist zu erwarten, die Aussicht auf die Teilnahme am Westfalenpokal-Wettbewerb.

Kreispokal

SV Wanne 11 und Sodingen kämpfen um den Pott

Stephan Falk
04. Mai 2016, 20:11 Uhr
Foto: Ketzer

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Zwei Landesligisten, Lokalduell, Finale, eine große Kulisse ist zu erwarten, die Aussicht auf die Teilnahme am Westfalenpokal-Wettbewerb.

Franko Pepe erwartet ein „Highlight“, sein Trainerkollege Frank Wagener spricht zustimmend von einer „sehr guten Konstellation“, und beide können schon mal für ihre Teams ankündigen: Der SV Wanne 11 und der SV Sodingen werden hochmotiviert ins Endspiel des Krombacher-Kreispokalwettbewerbs am Donnerstag, 5. Mai, gehen. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Hauptstraße 389.

Frank Wagener hat in den vergangenen Tagen schon gemerkt, dass seine Spieler in Finalstimmung sind: „Das merkt man ihnen an, direkt nach dem Sieg über Hilbeck haben sie angefangen, darüber zu reden.“ Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: „Wir hauen alles rein und wollen den Titel, die Jungs sind heiß.“ Zumal die Sodinger auch amtierender Kreispokalsieger sind und den Titel zu verteidigen haben, den sie in der vergangenen Saison mit dem jetzigen Elfer-Trainer Franko Pepe geholt haben.

Ein Personalpuzzle wie zuletzt für das Spiel gegen den SV Hilbeck (2:0) bleibt Frank Wagener diesmal erspart, dennoch fallen vier Akteure aus. Es fehlen Nils Horneffer, Nico Brehm, Jörg Kostrzewa sowie Urlauber Mark Bracic. So heiß die Sodinger auch sind, ein Extra-Training vom Punkt für eine mögliche Entscheidung von der Marke werden sie nicht gemacht haben: „Elfmeter zu schießen haben wir nicht extra trainiert“, so Frank Wagener. „Das haben wir ja im Halbfinale in Ickern geübt.“ Mit 4:3 nach Elfmeterschießen hatten sich die Sodinger bei dem Castroper Klub durchgesetzt.

Das Finale hat der SV Wanne 11, damals mit Trainer Tom Heermann, mit einem 6:1-Halbfinalsieg über den Westfalenligisten SC Westfalia Herne erreicht.

Bis März war Franko Pepe noch Trainer der Sodinger gewesen, kurz darauf hat Frank Wagener dort dessen Nachfolge angetreten. Seit Anfang voriger Woche nun ist Pepe Coach des SV Wanne 11, und natürlich ist dieses Match gegen die Mannschaft, die er fünf Jahre lang trainierte, für ihn etwas Besonderes. Aber jetzt zählt es für seine neue Mannschaft in der Landesliga, es geht um den Klassenerhalt. Ein erster Schritt in diese Richtung ist gemacht mit dem Sieg über Linden: „Ein schönes Erfolgserlebnis. Das nennt man wohl einen Start nach Maß. Die Mannschaft hat alles aus dem Tank herausgeholt.“

Und als Team geschlossen stark gespielt. Auch dies war ein Thema der vielen Einzel- und Gruppengespräche, die Pepe mit den Spielern geführt hat. Aber der Sieg vom Sonntag bleibt ein erster Schritt, Wanne ist immer noch Vorletzter.

Tim Franken und Patrick Liebel sind heute nicht dabei, fallen aus, und von den länger Verletzten komme auch noch niemand zurück, so Pepe.

Trotz der Punkte-Dringlichkeit im Schlussspurt der Landesligasaison aber ist das Kreispokalendspiel für Pepe „ein Bonusspiel, ein Highlight für jeden, der auf dem Platz steht.“ Eine sehr gute Konstellation eben.

Autor: Stephan Falk

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