Er kam aus der zweiten Liga in England und erfüllte zu 100 Prozent die Erwartungen.

VfL Bochum

Tim Hoogland zieht Bilanz

04. Mai 2016, 16:46 Uhr
Foto: firo

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Er kam aus der zweiten Liga in England und erfüllte zu 100 Prozent die Erwartungen.

Tim Hoogland, der einst mit Schalke Champions League spielte und sich sogar in Madrid gegen Real in die Torschützenliste eintragen konnte, ist auf Anhieb in Bochum angekommen und fester Bestandteil der Startelf. Vor dem letzten Heimspiel der Saison sprach RS mit dem Mittelfeldspieler.

Tim Hoogland, wie fällt Ihre Bilanz aus?
Ohne Wenn und Aber sollten wir nicht zufrieden sein. Wenn ich unsere Möglichkeiten betrachte, die wir zum Beispiel in den beiden Spielen gegen Freiburg auf den Rasen brachten, dann war in diesem Jahr viel mehr drin. Die Gründe dafür: Oft fehlte uns die Konstanz. Wir haben in Spielen Punkte liegen gelassen, in denen wir eindeutig die bessere Mannschaft waren. Aber man sollte berücksichtigen, dass eine Mannschaft einem Entwicklungsprozess unterliegt. Wir haben zwar die Philosophie des Trainers längst verinnerlicht, aber trotzdem gibt es noch Dinge zu verbessern. Zum Ende der Saison, wenn das zwischenzeitliche Ziel Aufstieg verpasst ist, ist es zwar nicht entschuldbar aber vielleicht menschlich, dass man phasenweise schwächelt. Das wollen wir aber in den letzten beiden Spielen tunlichst vermeiden.

Aber besteht nicht die Gefahr, statt Vierter am Ende nur Achter oder Neunter zu werden?
Da müssen wir höllisch aufpassen, denn das wäre ein großes Ärgernis. Und das würde auch dem Verein, der alles tut, um für professionellere Strukturen zu sorgen, sehr schaden.

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Während die Abwehr und das Mittelfeld fast komplett zusammen bleibt, droht Ihrer Mannschaft die Offensive gänzlich verloren zu gehen. Ängstigt Sie das vor der kommenden Spielzeit?
Überhaupt nicht. Es ist doch in jedem Sommer dasselbe. Es gibt Spieler, die kommen, andere, die gehen. Und es gibt jede Menge Gerüchte. Es wäre schade, wenn wir vorne unsere Qualität einbüßen müssten. Aber ich setze da mein ganzes Vertrauen in Christian Hochstätter. Der weiß, wie es geht. Und er ist sicherlich auch in Sachen Zugänge für die eine oder andere Überraschung gut.

Vom turbulenten London ins beschauliche Ruhrgebiet. Wie hat Ihre Familie die Rückkehr angenommen?
Ganz ehrlich, wir sind froh, wieder da zu sein. Hier haben wir unsere Freunde und Verwandten. Ein harmonisches Umfeld. Mein Wechsel zum VfL hat gepasst.

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