Im Topspiel der Westfalenliga 1 kann der Spitzenreiter SC Hassel gegen den TuS Hiltrup aus eigener Hand den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen.

SC Hassel

Erster Matchball für die Aufstiegs-Sause

Maximilian Daum
04. Mai 2016, 09:17 Uhr
Foto: Ralf Haselbach

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Im Topspiel der Westfalenliga 1 kann der Spitzenreiter SC Hassel gegen den TuS Hiltrup aus eigener Hand den Aufstieg in die Oberliga perfekt machen.

Die Vorfreude auf die Partie gegen den Tabellendritten ist bei dem SC bereits riesig. Mit einem Sieg am kommenden Sonntag würde man den Abstand so weit vergrößern, dass er in den verbleibenden vier Spielen für den Verfolger aus Delbrück uneinholbar wäre.

SC-Trainer Thomas Falchowski ist sich bewusst, dass das Heimspiel kein Selbstläufer wird. "Der Erste spielt gegen Dritten. Der TuS Hiltrup schielt noch auf den zweiten Tabellenplatz, da die Delbrücker mit YEG Hassel auch kein leichtes Spiel vor der Brust haben. Das wird eine harte Nuss", betont Falkowski. Gewinnt der Delbrücker SC nicht, ist das eigene Resultat für den Aufstieg der Gelsenkirchener allerdings irrelevant.

Dennoch liegen die Prioritäten laut Falchowski derzeit noch nicht bei Bierduschen und möglichen Mannschaftsfahrten, sondern einzig bei dem kommenden Gegner."Wir wissen natürlich, dass wir mit einem Sieg durch sind und dass die Delbrücker unbedingt drei Punkte brauchen. Das Umfeld wird vielleicht schon etwas geplant haben, aber mit dem Aufstieg und irgendwelchen Feierlichkeiten möchte ich mich nicht befassen. Das ist nicht meine Aufgabe", erklärt der Trainer.

Davor dass seine Schützlinge unter dem Druck des bevorstehenden Aufstiegs scheitern könnten oder bereits zu viel vom Aufstieg träumen, hat der Trainer keine Angst. "Der Fokus der Mannschaft liegt einzig auf dem Spiel am Wochenende", bestätigt Falchowski. Nichtsdestotrotz scheint es bei zurzeit elf Punkten Vorsprung nur eine Frage der Zeit, bis der SC Hassel den Aufstieg perfekt machen kann. Den ersten Matchball können Trainer und Mannschaft bereits am Wochenende versenken. "Dann kann die Party beginnen", schmunzelt Falkowski.

Autor: Maximilian Daum

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