Der Wuppertaler SV hat ein hartes Wochenende hinter sich. Mannschaft und Trainerteam feierten drei Tage mehr oder weniger durch.

WSV

Mannschaft hat Party-Marathon hinter sich

Krystian Wozniak
02. Mai 2016, 13:52 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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Der Wuppertaler SV hat ein hartes Wochenende hinter sich. Mannschaft und Trainerteam feierten drei Tage mehr oder weniger durch.

Am Montag sprachen wir mit einem leicht angeschlagenen Aufstiegstrainer Stefan Vollmerhausen.

Stefan Vollmerhausen, mussten Sie sich für den heutigen Montag einen freien Tag nehmen?
Ich habe das Glück, dass ich quasi mein eigener Chef bin. Es war aber schon ein hartes Wochenende. Wir haben am Freitag nach unserem Sieg über Bocholt angefangen zu feiern und erst am späten Sonntag aufgehört. Als die TuRU in der Nachspielzeit das 3:3 in Uerdingen erzielte, gab es kein Halten mehr. Es war einfach eine geile Party im Wuppertaler Club Butan. Es waren auch sicherlich um die 500 Fans dabei, die spontan mit uns feierten.

Sie und die WSV-Verantwortlichen hatten sich vor der Saison in Sachen Aufstieg sehr zurückgehalten. Der KFC Uerdingen hat das etwas anders gehandhabt und ist mit dem Thema sehr offensiv umgegangen. Warum haben Sie am Ende die Nase so deutlich vorne gehabt?
Wir haben im September, Oktober die Gegner dominiert und unseren Stempel aufgedrückt. Dafür haben wir in der Sommerpause hart gearbeitet und uns letztendlich belohnt. Unsere jungen Spieler haben eine tolle Entwicklung genommen und wir haben es verstanden, die Leitwölfe mit unseren Talenten so zu vermischen, dass am Ende der Wuppertaler SV einen großen Erfolg feiern kann. Viele haben uns den in dieser Form nicht zugetraut und einige auch nicht gegönnt. Aber auch diese Leute haben einen Anteil an unserem Erfolg. Das hat uns stets zusätzlich motiviert. Ich bin einfach nur stolz auf diese Mannschaft.

Was war Ihr persönlich schönster und schlimmster Moment in der Saison?
Das Schönste war der große Zuspruch von allen Seiten nach meinem Missgeschick bei Schwarz-Weiß Essen. Wie die Mannschaft, die Verantwortlichen, die Fans, aber auch viele Freunde in der Liga zu mir gehalten haben, das hat mich schon sehr bewegt und gefreut. Das Negativste war sicherlich die Verletzung von Gaetano Manno gegen Rot-Weiß Oberhausen. Gaetano ist nämlich viel mehr als nur ein Spieler oder der Kapitän der Mannschaft. Gaetano ist der Kopf des Teams. Eigentlich kann man solch einen Spieler nicht ersetzen, wir haben es trotzdem geschafft. Das zeigt einfach, welch einen großen Teamgeist diese Mannschaft entwickelt hat.

Was wird sich beim Kader in der Regionalliga ändern?
Marvin Ellmann und Tim Manstein werden uns in Richtung Ratingen verlassen. Derweil werden Julian Kray und Dominik Heinen fest zum Kader der Ersten Mannschaft zählen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere U19-Spieler noch dazukommen wird. Wir werden unseren Weg mit jungen Spielern auch in der Regionalliga fortsetzen. Was wir an externen Zugängen dazu bekommen, werden wir letztendlich sehen. Ich denke, dass es am Ende vier, fünf Leute sein werden, die über Regionalliga-Erfahrung verfügen.

Autor: Krystian Wozniak

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