U19 Bundesliga

Tekiela schießt RWE zum Sieg

30. April 2016, 16:07 Uhr

Rot-Weiss Essens U19 ist die Revanche für das 0:3 im Hinspiel gelungen. Gegen die TSG Sprockhövel gab es einen 3:0-Sieg, alle drei Tore erzielte Stürmer Kempes Tekiela.

"Überragend Männer, überragend!" So freute sich RWE-Trainer Jürgen Lucas nach dem Spiel gegen das Tabellen-Schlusslicht aus Sprockhövel. Seine Mannschaft zeigte eine gute Leistung und war über die vollen 90 Minuten dominant. Die Essener übernahmen von Beginn an das Kommando und schnürten die Gäste in deren Hälfte ein.

Schon in der achten Spielminute ging Rot-Weiss in Führung: Nachdem erst Mittelfeldspieler [person=29985]Yves Busch[/person] am Pfosten scheiterte, kam Stürmer [person=30000]Kempes Tekiela[/person] aus kurzer Distanz zum Kopfball und brauchte gegen TSG-Torhüter [person=30215]Sascha Weber[/person] nur einnicken. Bis dahin konnte Sprockhövel kaum für echte Gefahr sorgen, daher blieb RWE weiter am Drücker. Und nur wenige Augenblicke später folgte schon das 2:0 durch einen verwandelten Handelfmeter - ebenfalls von Tekiela (13.). Zuvor wurde ein Schuss von [person=29984]Luka Bosnjak[/person] im Strafraum der Gäste mit der Hand geblockt.

In der Folge brannte weiterhin nichts an bei den Essenern, die jedoch einen Gang herunter schalteten. Der große Druck blieb aus, auch weil die TSG nun noch tiefer und kompakter stand. Für die Sprockhöveler gab es dann tatsächlich auch die erste und einzige Chance im ersten Durchgang, aber [person=30227]Tufan Seker[/person] scheiterte aus kurzer Distanz an Essens Keeper [person=25204]Maksimilijan Milovanovic[/person] (31.).

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: RWE macht das Spiel, das Schlusslicht kämpft gegen weitere Gegentore. Ganz ging der Plan dann aber doch nicht auf, denn wieder stach Kempes Tekiela zu. Nachdem sich Bosnjak gut gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen konnte, brachte er den Ball nicht im Tor unter, sondern schoss Weber an. Beim Nachschuss stand Tekiela aber goldrichtig und schob locker ein (55.). RWE hatte im Laufe der zweiten Halbzeit weitere Chancen, die beste vergab der eingewechselte [person=29994]Maurice Möller[/person] per Kopf aus wenigen Metern (78.). Im Strafraum der Sprockhöveler wurde es nur noch einmal gefährlich, als ein Kopfball nur knapp über das Tor flog (80.). Rot-Weiss zeigte über weite Strecken guten Kombinationsfußball und Tempo im Offensivspiel. Der Sieg hätte auch druchaus höher ausfallen können. Die Essener gingen jedenfalls als verdienter Sieger vom Platz und konnten sich erfolgreich für die 0:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren.

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