Mit einem 1:0-Sieg ist Rot Weiss Ahlen gegen den SV Lippstadt ins Finale des Westfalenpokals eingezogen. Marco Antwerpen würde sich gerne mit dem Titel verabschieden.

Westfalenpokal

Antwerpen will sich mit Titel verabschieden

21. April 2016, 17:33 Uhr
Foto: Frank Gröner

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Mit einem 1:0-Sieg ist Rot Weiss Ahlen gegen den SV Lippstadt ins Finale des Westfalenpokals eingezogen. Marco Antwerpen würde sich gerne mit dem Titel verabschieden.

RW Ahlen musste lange zittern, bis der Einzug ins Endspiel um den Westfalenpokal sicher war. "Das war ein sehr intensives Spiel", weiß Marco Antwerpen, Trainer der Gastgeber. "Lippstadt hat das sehr gut gemacht und wir brauchten Lösungen. Auf einem Rasenplatz, der so kaputt ist wie bei uns, ist das nicht immer einfach."

In der 72. Minute war es dann Maximilian Dahlhoff, der zum 1:0 traf. Doch auch danach stand das Spiel immer auf Messers Schneide. In den Schlussminuten hatte der Oberligist noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen. "Da haben wir Glück gehabt, dass der nicht reingegangen ist", sagt ein erleichterter RWA-Trainer.

Den Finaleinzug würden die Rot Weissen jetzt natürlich gerne mit dem Titel krönen. "Das ist ein Riesenerlebnis", sagt Antwerpen, der sich freut, noch ein derartiges Highlight zum Saisonende mit seiner Mannschaft spielen zu können. Gerne würde sich der Fußballlehrer mit dem Gewinn des Westfalenpokals verabschieden. Nach der Saison ist für den 44-Jährigen nach knapp vier Jahren Schluss in Ahlen. "Das wäre natürlich ein perfektes Ende", erklärt er.

Am 28. Mai trifft er im Finale mit seiner Mannschaft auf die SG Wattenscheid 09. "Das waren zwei tolle und torreiche Spiele gegen Wattenscheid in der Saison", erinnert er sich. 3:5 und 3:1 endeten die aus Sicht der Ahlener. Wenn beide nicht auf Sicherheit spielen, dann könnte es erneut viele Treffer geben. Ein kleiner Vorteil für Rot Weiss könnte sein: Das Finale wird im Wersestadion ausgetragen, wie die Auslosung in der Halbzeitpause gegen Lippstadt ergab.

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