Die Nachricht hat in der vergangenen Woche im Amateurfußball eingeschlagen, wie eine Bombe: Christian Knappmann hat Interesse an Stefan Oerterer.

Spvgg. Erkenschwick

Oerterer wohl doch nicht nach Herne

18. April 2016, 11:07 Uhr
Foto: Tim Müller

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Die Nachricht hat in der vergangenen Woche im Amateurfußball eingeschlagen, wie eine Bombe: Christian Knappmann hat Interesse an Stefan Oerterer.

Stefen Oerterer, Top-Torjäger der Oberliga-Westfalen hatte sich mit Westfalia Hernes Trainer Christian Knappmann getroffen, um über einen möglichen Wechsel in die Verbandsliga zum Schloss Strünkede zu sprechen. Der Herner war danach guter Dinge, dass der Deal klappt. Doch jetzt sieht es so aus, als müsse sich „Knappi“ wohl doch nach einem anderen Stürmer umsehen, um das Unternehmen Wiederaufstieg in die Oberliga in Angriff zu nehmen. In einem internen Forum hatte „Ö“ die Fans der SpVgg bereits beschwichtigt, dass er nicht zum Erzrivalen zurückgehen werde. Gegenüber RevierSport gab sich Oerterer etwas zugeknöpfter, kündigte aber für die Wochenmitte eine Erklärung an. „Dienstag oder Mittwoch wird es in dieser Angelegenheit eine Entscheidung geben“, sagte Oerterer nach dem Spiel gegen den SV Zweckel.

Noch sei es überhaupt nicht klar, ob er den Stimberg überhaupt verlasse. „Ich werde auch noch mit unserem Vorstand sprechen, wie es hier weitergeht. Aber zunächst muss ja noch ein neuer Trainer gefunden werden“, sagte Oerterer. Bei bislang erneut 20 Saisontreffern könnte er sich auch einen höher klassigen Verein aussuchen. Doch das Risiko will der 28-Jährige wohl nicht eingehen. „Ich hätte gerne mit Erkenschwick in der Regionalliga gespielt“, machte er klar. „Aber aus meiner Sicht macht es wenig Sinn, in die Regionalliga zu einem anderen Verein zu wechseln. Ich müsste dann wahrscheinlich meinen Job als Groß- und Außenhandelskaufmann kündigen. Das ist mir die Sache nicht wert.“

Zunächst seien seine Gedanken sowieso noch am Stimberg. „Wir haben hier gerade noch etwas vor. Wir haben einen Lauf.“, meinte er. Und sollte die SpVgg Erkenschwick dann am Ende ihrer Jubiläumssaison tatsächlich auf einem Aufstiegsplatz stehen, und diesen nur wegen der aus finanziellen Gründen nicht beantragten Lizenz nicht wahr nehmen können, würde sein Abschied sicherlich noch tränenreicher ausfallen, als ohnehin schon.

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