Westfalenligist DSC Wanne-Eickel hat einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht.

Brackel - Wanne-Eickel

Spektakel in der Nachspielzeit

17. April 2016, 19:44 Uhr
Foto: Neumann

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Westfalenligist DSC Wanne-Eickel hat einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht.

Richtig spektakulär wurde es erst in der Nachspielzeit. Ohne erkennbaren Grund hatte Schiedsrichter Markus Westhoff den Akteuren einen „Nachschlag“ von fast acht Minuten gegönnt. Und damit dafür gesorgt, dass es auf dem Kunstrasenplatz an der Dortmunder Oesterstraße noch einmal ordentlich „rappelte“. Am Ende siegte der DSC Wanne-Eickel gegen den SV Brackel mit 3:2 (1:0).

[person=6210]Marcel Greig[/person] (90.+2), [person=13886]Eduard Sprenger[/person] (90.+4) und [person=16015]Philipp Leonhard[/person] (90+7) sorgten mit ihren Treffern für eine mehr als unterhaltsame Schlussphase, an deren Ende ein verdienter Sieg des DSC stand.

Damit bleibt Holger Flossbach auch in seinem zweiten Einsatz als neuer Coach der Herner ohne Niederlage. „Dass die Mechanismen noch nicht so greifen, wie ich mir das vorstelle, ist nach einem Trainerwechsel klar“, sagte der Wanner Linienchef. Was aber stimmte: Seine Mannschaft rannte sich gegen die akut abstiegsbedrohten Dortmunder die Lunge aus dem Leib. „Drei Spieler von mir hatten am Ende Krämpfe. Jeder hat eine unheimlich hohe Laufbereitschaft gezeigt“, lobte Flossbach.

Die Spieler haben gezeigt, dass die Einstellung stimmt
Holger Flossbach

Wichtig war dem 55-Jährigen vor allem, dass seine Elf lange die „Null“ halten konnte. Denn mit Christian Melchner, der eine Gelbsperre absitzen musste, fehlte ein wichtiger Eckpfeiler in der DSC-Defensive.

Während die Hintermannschaft sauber ihren Job machte, hatte der Angriff der Schwarz-Gelben noch Ladehemmungen. Nachdem Torjäger Eduard Sprenger seine Farben in der 43. Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht und Stephen Lorenzen mit einer schönen Einzelleistung nachgelegt hatte (55.), kam plötzlich unnötig Hektik auf. „Ich habe nicht genau gesehen, was passiert ist, aber da muss es wohl eine unfeine Körperberührung gegeben haben“, informiert Flossbach.

Unbegreiflich war ihm, wie seine Spieler im Anschluss Chance um Chance liegen ließen. „Das war teilweise ganz schlecht finalisiert“, kritisierte der Coach. Letztlich war der Sieg seiner Elf trotz der miserablen Auswertung der Tormöglichkeiten zu keinem Zeitpunkt der Partie gefährdet. „Die Spieler haben gezeigt, dass die Einstellung stimmt. Es war ein wichtiger Sieg und ein großer Schritt nach vorn“, machte Wannes Coach einen Haken an das Spiel.

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