Achtungserfolg für den Holzwickeder SC. Die Mannschaft von Ingo Peter schlug den Tabellenzweiten FC Iserlohn knapp, in der Summe aber verdient mit 1:0.

Holzwickede - Iserlohn

Achtungserfolg für Peter-Elf

17. April 2016, 15:50 Uhr
Foto: Heimann

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Achtungserfolg für den Holzwickeder SC. Die Mannschaft von Ingo Peter schlug den Tabellenzweiten FC Iserlohn knapp, in der Summe aber verdient mit 1:0.

Der FC Iserlohn, seit der 1:3-Niederlage bei Westfalia Herne im vergangenen September auf fremden Platz ungeschlagen, war der erwartet schwere Gegner. „Wir haben mutig gespielt und sind dafür belohnt worden“, lobte Holzwickedes Linienchef den couragierten Auftritt seiner Elf, die zuvor in vier Heimspielen in Folge keinen Sieg geholt hatte.

Lenz-Ausfall spielt HSC in die Karten

Ein Zufallsprodukt sei der Dreier gegen den Favoriten aber nicht gewesen. „In dieser Liga kann jede Mannschaft gegen jede gewinnen“, wies Peter auf die Ausgeglichenheit der Gruppe hin.
Seiner Elf spielte in die Karten, dass Iserlohns Torjäger [person=1734]Lukas Lenz[/person], in der laufenden Saison mit satten 21 Treffern bester Torschütze der Westfalenliga 2, wegen seiner Gelb-Sperre passen musste. „Ein Spieler wie er ist natürlich immer für die speziellen Momente da“, gab Peter zu, dass seine Elf vom Fehlen des Iserlohner Torjägers profitiert hatte.

Für den Holzwickeder SC traf [person=13464]Sebastian Schmerbeck[/person] bereits in der 24. Minute. „Positiv war, dass wir kein Gegentor kassiert haben“, gab sich der Linienchef des Fusionsklubs zufrieden.

Zumal Peter durchaus bewusst war, dass es gegen den Tabellenzweiten und damit engsten Verfolger von Spitzenreiter Kaan-Marienborn kein Feuerwerk seiner Mannschaft geben konnte. „Unsere Siege fallen in der Regel nicht hoch aus. Wir sind eher dafür bekannt, knapp zu gewinnen“, wies er auf den mittlerweile fünften Erfolg in dieser Höhe hin.

Immerhin: Durch den Achtungserfolg hat sich Holzwickede Luft im Abstiegskampf verschafft. Und in den nächsten Wochen geht es gegen die direkten Kontrahenten aus Erndtebrück und Hattingen. Für Peter durchaus praktisch, dass er beim direkten Aufeinandertreffen beider Klubs am vergangenen Sonntag in Ruhe „spionieren“ konnte.

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