Beim 2:1-Sieg in Wegberg hatte ein Oberhausener Spieler besonderen Anteil am Spiel.

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Fleßers mit Fallrückzieher-Comeback

Nico Jung
17. April 2016, 13:07 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Beim 2:1-Sieg in Wegberg hatte ein Oberhausener Spieler besonderen Anteil am Spiel.

Im August letzten Jahres wurde Robert Fleßers am Sprunggelenk operiert. Seitdem kam er erst zu einem Kurzeinsatz über wenige Minuten. In der Halbzeit, beim Stand von 0:1 aus Sicht der Gäste in Wegberg, brachte Andreas Zimmermann den Publikumsliebling und bereute diese Entscheidung nach dem Spiel nicht: "Man hat sofort gesehen, dass er das Spiel an sich reißt und Kommandos gibt. Er war fast schon wieder der alte Robert. Es hat mir gefallen, dass er die Truppe mitgezogen hat."

Als wäre es nicht genug, nach fast einem Jahr wieder ein Pflichtspiel über eine nennenswerte Dauer abzuliefern, setzte Fleßers auch noch den Höhepunkt des Nachmittags. Nach einer Freistoßflanke legte Haas den Ball per Kopf ab, Fleßers setzte zum Fallrückzieher an und traf zum 1:1-Ausgleich. Nach Abpfiff verglich er sich voller Freude gleich mit einem Bundesligaprofi: "Das war ungefähr so, wie als [person=1913]Patrick Herrmann[/person] nach seinem Kreuzbandriss, gleich im ersten Einsatz traf. Für mich war erstmal wichtig, dass ich überhaupt wieder spielen kann. Aber besser, als mit so einem Einstand kann es gar nicht laufen."

Berüchtigt für seine Flugeinlagen á la Klaus Fischer war er bisher nicht, wie er selbst weiß: "Ein Tor ist mir durch einen Fallrückzieher noch nie gelungen. Vielleicht ist im Training mal einer geglückt, aber sonst nicht."

Autor: Nico Jung

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