Rot-Weiß Oberhausen drehte einen Rückstand in einen 2:1-Sieg gegen das abgeschlagene Liga-Schlusslicht FC Wegberg-Beeck.

RWO

Glücklicher Sieg in Wegberg

Nico Jung
16. April 2016, 18:54 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Rot-Weiß Oberhausen drehte einen Rückstand in einen 2:1-Sieg gegen das abgeschlagene Liga-Schlusslicht FC Wegberg-Beeck.

Dennoch war auf Oberhausener Seite niemand mit der eigenen Vorstellung zufrieden. Von Beginn an war RWO zwar bemüht, das Spiel zu machen, dennoch brachte das Team von Andreas Zimmermann in der ersten Hälfte keine einzige gefährliche Offensivaktion zustande. Als nach einem vermeintlichen Foulspiel an [person=2172]Christoph Caspari[/person] die gesamte Hintermannschaft der Gäste abschaltete, spielte Sahin Dagistan einen Diagonalpass auf [person=29340]Marius Müller[/person], der Keeper [person=6828]Thorben Krol[/person] umkurvte und zum 1:0 einschob. Zimmermann machte seiner Mannschaft nach dem Spiel den Vorwurf, in der Szene nicht weiter gespielt zu haben: "Wir schalten ab und genau das darf nicht passieren. Die Spieler dürfen erst ruhen, wenn der Ball im Aus ist oder der Schiedsrichter abpfeift."

Zur Halbzeit brachte er dann [person=3786]Dominik Reinert[/person] und [person=5109]Robert Fleßers[/person] für [person=11934]Sinan Kurt[/person] und [person=2317]Simon Engelmann[/person]. Das Spiel seiner Mannschaft wirkte nun zielstrebiger, zunächst aber, ohne sich echte Chancen herauszuspielen. So waren es wieder die Gastgeber, die in der 76. Minute die Riesenchance durch [person=25849]Dagistan[/person] hatten, das Spiel zu entscheiden. Er schob den Ball aber knapp am Tor vorbei. Durch zwei aus Stan dards entstandene Tore durch den eingewechselten Fleßers und [person=3539]Patrick Bauder[/person] konnten die Gäste das Spiel dann aber in der Schlussphase doch noch drehen. Coach Zimmermann hatte seiner Mannschaft in der Halbzeit bereits gesagt, dass sie die Ruhe bewahren und versuchen sollen, das Spiel über die vielen Ecken und Freistöße zu drehen: "Ich habe den Jungs gesagt, dass wir über Standards kommen müssen, weil genau da Wegberg große Probleme hat. So kam es auch letztendlich."

Dass sich vor dem Pokalkracher am kommenden Mittwoch beim Wuppertaler SV viel ändern muss, wusste er aber auch: "Spielerisch war das von uns wenig bis gar nichts. Aber die Comeback-Mentalität ist auch enorm wichtig." Auch dass es ein schweres Spiel werden würde, war ihm zuvor bewusst: "Wegberg hat eine richtig gute Truppe, die kämpft und macht und beißt und tut. Deshalb habe ich meiner Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass wir nicht auf die Tabelle schauen dürfen."

Wegbergs Teamchef Friedel Henßen ärgerte sich über die erneute Niederlage: "Es ist sehr ärgerlich, aber Fußball dauert immer 90 oder 95 Minuten, bis der Schiedsrichter abpfeift. Auch wichtig ist, dass die Zuschauer, die kommen, Woche für Woche eine Mannschaft sehen, die kämpft und ordentlich Fußball spielt. Wir hätten aber mit unseren Chancen das 2:0 machen müssen. Aber wir geben nicht auf. Wir versuchen, Woche für Woche weiter zu punkten und zu zeigen, dass eine Mannschaft auf dem Platz steht."

Autor: Nico Jung

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren