Es sind nur noch fünf Partien - dann endet die Amtszeit für Sportvorstand Horst Heldt auf Schalke.

FC Schalke 04

"Müssen die Fehler minimieren"

16. April 2016, 09:37 Uhr
Foto: firo

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Es sind nur noch fünf Partien - dann endet die Amtszeit für Sportvorstand Horst Heldt auf Schalke.

Ein großes Spiel liegt gerade hinter den Königsblauen, eines direkt vor S04. Es gibt aber einen feinen Unterschied zwischen den Duellen gegen den BVB einerseits und die Bayern (Samstag, 18.30 Uhr) andererseits. "Die Atmosphäre ist anderswo schon besser", meint Heldt mit Blick auf das Auswärtsspiel in der Münchner Arena, deren Heim-Zuschauer nicht selten als "Operetten-Publikum" verunglimpft werden.

Gerade die noch frischen Eindrücke aus dem Derby sorgen bei Heldt dafür, dass er doch ein bisschen wehmütig wird, wenn er daran denkt, dass seine Zeit bei den Königsblauen bald zu Ende geht. So lange gilt es, noch so viele Punkte wie möglich einzufahren. Am besten auch in München, der krassen Außenseiterrolle zum Trotz. "Es geht darum, die Fehler zu minimieren und gleichzeitig auch nach vorne zu Spielen", fordert Heldt.

Dass die Bayern gerade erst in der Champions League im Einsatz waren, ist für den Schalker Manager "auf keinen Fall ein Vorteil". Seine Begründung: "Die Bayern haben zwar noch wichtige Aufgaben in Champions League und DFB-Pokal vor der Brust, aber gerade deshalb wollen sie das Thema Meisterschaft so schnell wie möglich zu den Akten legen", mutmaßt Heldt. Ein Dreier gegen Schalke wäre auf dem Weg zur Titelverteidigung ein großer Schritt.

So gesehen kommt das Spiel gegen den Klassenprimus für S04 zu früh. "Wenn sie schon Meister sind, haben die Bayern auch schon bewiesen, dass sie die letzten Spiele tatsächlich nicht mehr ganz so ernst nehmen", weiß Heldt - aber auch, dass Schalke in diesen Genuss am Samstagabend noch nicht kommen wird.

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