Alemannia Aachen wird seine Zukunft ohne Simon Rolfes planen. Das gab der Ex-Profi auf seiner Facebook-Seite bekannt.

Alemannia Aachen

Ohne Simon Rolfes in die Zukunft

15. April 2016, 16:57 Uhr
Foto: firo

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Alemannia Aachen wird seine Zukunft ohne Simon Rolfes planen. Das gab der Ex-Profi auf seiner Facebook-Seite bekannt.

Zuletzt hatten Gespräche zwischen Rolfes, Inhaber der Firma Rolfes & Elsässer stattgefunden. Wie es scheint, konnten sich die beiden Parteien nicht auf eine gemeinsame Zusammenarbeit einigen. "Ich steige nicht bei Alemannia Aachen ein", verkündete der 34-jährige einstige Profi der Aachener auf seiner Facebook-Seite. "Die derzeitigen Rahmenbedingungen lassen einen langfristigen Wiederaufbau in meinem Sinne einfach nicht zu", begründete er seine Entscheidung.

Vor einem Monat hatte Rolfes den Aachener, bei denen seine Karriere als Fußball-Profi so richtig ins Laufen kam (2004/05), seine Hilfe angeboten. "Alemannia Aachen liegt sportlich und wirtschaftlich am Boden", hatte er damals erklärt. "Dieser Niedergang betrübt mich mehr und mehr. Seit Monaten oder fast Jahren sehe ich keine Ansätze für eine nachhaltige Verbesserung. Bei Alemannia geht es um nicht weniger als einen kompletten Neuaufbau der gesamten Struktur. Für eine moderne unternehmerische Lösung stehe ich bereit. Diese tollen Fans hätten es verdient."

Zu unterschiedlich waren aber die Vorstellungen von Rolfes auf der einen Seite und den Vereinsverantwortlichen auf der anderen, wie diese Probleme gelöst werden sollen. Auf die Vorschläge des ehemaligen Leverkuseners wollten sich die Schwarz-Gelben nicht einlassen. Rolfes ging es darum, "ein von mir entwickeltes modernes und unternehmerisches Fussballkonzept umzusetzen." Für ihn wäre die Arbeit mit Alemannia Aachen eine absolute Herzensangelegenheit gewesen.

Die Aachener Fans sind enttäuscht. Sie hatten sich vom Einsteigen Rolfes' viel erhofft. "Wir werden auf ewig rumdümpeln", oder "Es ist zum Heulen, so kommen wir nie raus da", lauteten die Kommentar unter seiner Bekanntmachung. "Er hätte vielleicht viel bewegen können."

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