Westfalia Rhynern schlägt den TSV Marl-Hüls glücklich mit 2:1. Apolinarski avanciert zum Matchwinner.

OL Westfalen

Rhynern gewinnt gegen Marl-Hüls

Tobias Hinne-Schneider
13. April 2016, 22:31 Uhr
Foto: Tillmann

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Westfalia Rhynern schlägt den TSV Marl-Hüls glücklich mit 2:1. Apolinarski avanciert zum Matchwinner.

"Das war ein glücklicher Arbeitssieg", stellte Westfalia-Trainer Björn Mehnert im Anschluss fest. Seine Mannschaft war durch einen Handelfmeter in Rückstand geraten. [person=3772]Sebastian Westerhoff[/person] verwandelte für die Marler sicher unten links (27.). Erst in der zweiten Halbzeit kamen die Hammer zurück ins Spiel, ein Flankenversuch von [person=29566]Adrian Cieslak[/person] von der Mittellinie wurde länger und länger und landete überraschend im Tor der Gäste (66.). TSV-Torwart [person=29500]Nils Martens[/person] sah nicht besonders gut aus. Wenige Minuten später hämmerte [person=5918]Jan Apolinarski[/person] einen abgeblockten Ball aus 30 Metern in die Maschen (81.). Diesmal traf Martens keine Schuld, denn der Rhyneraner traf den Ball perfekt.

TSV-Trainer Michael Schrank wollte seiner Mannschaft nach einer eigentlich ordentlichen Vorstellung keinen Vorwurf machen: "Wir haben taktisch sehr klug gespielt, sind vielleicht etwas glücklich mit 1:0 in Führung gegangen, vielleicht aber auch nicht unverdient. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass Rhynern noch einmal eine Schüppe drauf legen wird, deswegen wollten wir genau so weiter spielen. Wenn man bedenkt, dass zwei Schüsse auf das Tor kamen dann auch rein gingen ist das ein bisschen schade für meine Mannschaft. Ich denke, dass wir durchaus einen Punkt verdient hätten. Bei den Gegentoren kann ich meinem Torwart keinen Vorwurf machen, so fallen Tore einfach. Rhynern hat einen riesen Lauf, so gewinnen sie das Spiel einfach."

"Mit der ersten Halbzeit war ich absolut nicht zufrieden", bilanzierte Mehnert: "Das war keine gute Leistung, nicht mal eine durchschnittliche. Wir wussten, dass wir auf eine gute Oberliga-Mannschaft, mit physisch guten Spielern, treffen. Wir haben es in der erten Halbzeit nicht geschafft uns zu wehren. Das Gegentor war dumm, dabei hatten beide Mannschaften eigentlich überhaupt keine Möglichkeiten vor der Pause. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr investiert und grade im Zentrum unsere Vorteile genutzt. Das 1:1 war ganz glücklich, das war mit Sicherheit kein Torschuss. Mit dem Lauf gewinnt man so ein Spiel dann auch mal 2:1."

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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