Nach der knappen 1:2 (0:2)-Niederlage beim KFC Uerdingen ärgerte sich Oberhausens Trainer Mike Terranova und entschuldigte sich bei seinem Trainerkollegen.

RW Oberhausen II

Terranova gibt emotionale Pressekonferenz

14. April 2016, 09:22 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach der knappen 1:2 (0:2)-Niederlage beim KFC Uerdingen ärgerte sich Oberhausens Trainer Mike Terranova und entschuldigte sich bei seinem Trainerkollegen.

Es hat nicht viel gefehlt, um dem Tabellenzweiten KFC Uerdingen einen Punkt abzuknüpfen. Doch der Vorletzte aus Oberhausen musste sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben und kassierte somit eine ärgerliche Niederlage im Kampf gegen den Abstieg. RWO-Coach Mike Terranova war kurz nach der Partie bei der Pressekonferenz sichtlich verärgert, vor allem auch über die Ergebnisse auf den anderen Plätzen: "Ich bin natürlich enttäuscht, dass wir verloren haben. Jetzt sehe ich aber hier die ganzen scheiß Ergebnisse und frage mich, was die anderen da spielen. Gegen uns reißen sich alle den Arsch auf."

Die Siege der Konkurrenz im Abstiegskampf der Oberliga Niederrhein brachten den Ex-Profi auf die Palme - oder vielmehr: Die Niederlagen der Favoriten. So konnten der 1.FC Mönchengladbach (8:1 gegen ETB), der VfB Hilden (3:2 gegen Fischeln), der SV Hönnepel-Niedermörmter (2:0 gegen Kapellen-Erft) oder auch Germania Ratingen (4:2 gegen Bocholt) wichtige Punkte sammeln und die "Kleeblätter" damit etwas abschütteln.

Der Frust saß recht tief bei Mike Terranova. Auch schon während der Begegnung im alt-ehrwürdigen Grotenburg-Stadion. Mit seinem Trainerkollegen auf Uerdinger Seite, Jörn Großkopf, geriet der Oberhausener in ein Wortgefecht, für das er sich in der Pressekonferenz entschuldigte: "Erst mal Glückwunsch an meinen Kollegen. Außerdem wollte ich mich entschuldigen, denn ich habe mich etwas daneben benommen. Aber das ist halt mein Charakter, so war ich auch auf dem Spielfeld." Sein Gegenüber nahm die ganze Sache ziemlich gelassen. Großkopf: "Danke Mike. Ich bin ganz froh, dass wir nie gegeneinander spielen mussten. Ich glaube, das wäre verbal ganz gut losgegangen. Emotionen gehören dazu und nach dem Spiel ist das mit einem Handschlag wieder vergessen."

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