Während der SC Hassel an der Tabellenspitze der Westfalenliga 1 einsam seine Kreise zieht und eigentlich schon für die Oberliga planen kann, geht es im Tabellenkeller brutal eng zu.

TuS 05 Sinsen

Verletztenliste bereitet Sorgenfalten

13. April 2016, 15:11 Uhr
Foto: Müller

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Während der SC Hassel an der Tabellenspitze der Westfalenliga 1 einsam seine Kreise zieht und eigentlich schon für die Oberliga planen kann, geht es im Tabellenkeller brutal eng zu.

Den Vorletzten TuS 05 Sinsen und die Reserve des SV Rödinghausen auf Platz acht trennen gerade einmal fünf Punkte. Dass es den Marlern aber einfach nicht gelingen will, eine kleine Serie zu starten und sich somit ein wenig von der unmittelbaren Gefahrenzone abzusetzen, hat vor allem einen Hauptgrund. „Es fehlen uns aktuell sechs Leistungsträger. Beim letzten Spiel standen drei Akteure aus unserer letztjährigen A-Jugend in der Startelf. Wir können von ihnen natürlich keine Wunderdinge erwarten“, weiß Fußball-Obmann Christos Karaissaridis.

Mit den Personalproblemen nicht allein zu erklären ist aber die jüngste 1:5-Klatsche bei Victoria Clarholz, ein Konkurrent im Abstiegskampf. „Da haben wir einen rabenschwarzen Tag erwischt, wir versagten im Kollektiv, es wollte einfach nichts gelingen. Wir bekamen keinen Zugriff auf den Gegner, zudem führte deren erster Angriff direkt zu einem Tor. Dann haben wir später noch drei vermeidbare Gegentore innerhalb von zwölf Minuten kassiert, es war einfach unterirdisch“, redet Karaissaridis unmissverständlich Klartext.

Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung hat das Team von Trainer Martin Schmidt aber bereits am Donnerstagabend. Beim Bezirksligisten SG Borken geht es ab 19.30 Uhr um den Einzug ins Kreispokalfinale. „Wir werden sicher alles geben, ich hoffe aber vor allem auch, dass uns diese zusätzliche Belastung nicht noch mehr Verletzte beschert. Weil dann müssen wir wohl der zweiten Mannschaft Spieler klauen“, grinst Karaissaridis.

In der Liga wartet am Sonntag unterdessen mit YEG Hassel eine weitere knackige Aufgabe. „Den Gegner kennen wir aus den vergangenen Jahren noch sehr gut. Es hängt bei YEG zwar viel von den Einzelspielern ab, deren Qualität ist aber sehr hoch. Wir müssen es sicher deutlich besser machen als in Clarholz, über den Kampf auch mal die Tore erzwingen“, gibt Karaissaridis die Marschroute vor.

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