Speldorf

VfB muss sich auf Asche quälen

Marcel Dronia
13. April 2016, 11:30 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach den Duellen gegen fünf der besten sechs Landesliga-Teams müssen sich die Fußballer des VfB Speldorf fortan wieder mit direkten Konkurrenten messen.

Am Mittwochabend (19.30 Uhr, Rundweg) treffen sie in Krefeld auf den VfB Uerdingen. Die Uerdinger belegen aktuell den Relegationsplatz und haben vier Punkte weniger auf dem Konto als der andere VfB aus Mülheim. „Natürlich wollen wir uns jetzt ein Polster aneignen, darüber kann es ja keine zwei Meinungen geben“, sagt Speldorfs Trainer Oliver Röder und ergänzt: „Allerdings hat sich der Gegner auch nochmal verstärkt und in diesem Jahr auch schon gute Ergebnisse erzielt.“
Ohnehin hatte Röder schon am vergangenen Freitag nach dem 3:1 über den Duisburger SV 1900 vermutet, dass die kommenden Spiele für sein Team fast schwieriger werden könnten als die Partien gegen die besten Mannschaften der Liga. „Das wird noch dadurch verstärkt, dass wir auf Asche spielen werden. Das kann dann – im wahrsten Sinne des Wortes – richtig wehtun.“

Personell hat Röder nicht viel Spielraum. Die Startformation wird der vom vergangenen Freitag ähneln, weil Sebastian Freyni weiterhin verletzt ist. Auch Jeremie Mvunuku – das betont der Coach ausdrücklich – bleibt in der Mannschaft. „Man muss ihm als jungen Spieler auch Fehler zugestehen. Er ist am Freitag auch nur wegen seiner Gelben Karte ausgewechselt worden, wir wollten keinen Platzverweis riskieren.“
Apropos Gelbe Karte: Philipp Bartmann setzte bereits in Homberg (1:2) aufgrund der insgesamt fünften Verwarnung aus. Dies war aber offenbar ein Irrtum. Ob der Fehler bei den Speldorfern lag oder beim Online-System konnte Röder am Dienstag nicht mehr beantworten. Fakt ist: Die Gelbe Karte aus dem DSV-Spiel war definitiv die fünfte, Bartmann wird am Mittwoch ausfallen. Für ihn kann Emre Iyilik wieder ins Team rücken. Abdul-Rahman Yussif ist leicht angeschlagen.
VfB-Coach Oliver Röder erhofft sich in Krefeld einen ähnlich kampfbetonten Auftritt wie im letzten Heimspiel. „Wir müssen wieder auf das nackte Ergebnis gehen“, sagt der Coach.

Autor: Marcel Dronia

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