Jetzt ist es offiziell: Ab der Saison 2017/18 wird es fünf Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga geben.

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DFL bestätigt Montagsspiele ab Saison 2017/18

RS/dpa
12. April 2016, 13:46 Uhr
Foto: firo

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Jetzt ist es offiziell: Ab der Saison 2017/18 wird es fünf Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga geben.

Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), hat bei der Vorstellung der Ausschreibung der Medienrechte in Frankfurt am mittag bestätigt, dass ab der Saison 2017/18 fünf Mal an einem Montagabend Spiele in der ersten deutschen Fußballliga ausgetragen werden. "Wir reden über fünf von 306 Spielen. Es ist ausdrücklich nicht geplant, künftig noch mehr Montagsspiele durchzuführen", sagte Seifert, der versuchte Spannung aus der Diskussion über einen zusätzlichen Spieltag zu nehmen. "Das macht auch sportlich keinen Sinn."

Viele Veränderungen wird es mit dem neuen TV-Rechte-Vertrag aber nicht geben. Lediglich die Anstoßzeiten am Wochenende werden etwas verschoben. So wird das späte Spiel am Sonntag um 18.00 Uhr, und nicht wie bislang um 17.30 Uhr angepfiffen. Zur Entlastung der Europa-Pokal-Teilnehmer wird es zehn Ausweichspiele geben, fünf sonntags und fünf montags. Diese Partien werden auf jeden Fall durchgeführt, egal, wie viele Klubs im während der Saison im internationalen Geschäft vertreten sind. Die Sonntagsspiele sind für 13.30 Uhr (oder 18.00 Uhr) vorgesehen, die am Montagabend für 20.30 Uhr.

Es ist das attraktivste Medienrecht in Deutschland und eines der attraktivsten der Welt
Christian Seifert, Geschäftsführer DFL

Diese Anstoßzeiten wiederum haben auch Auswirkungen auf die zweite Bundesliga. Dort wird es künftig nur noch zwei Freitagsspiele geben, das dritte rückt auf Samstag (Anstoß 13.00 Uhr). Wird im Oberhaus am Montag gespielt, so wird die für den Abend vorgesehene Zweitliga-Partie auf den Samstag vorgezogen.

Englische Wochen wird es ab 2017/18 nur noch zwei statt wie im Moment vier geben. Die DFL hat insgesamt 17 Rechtepakete für den nationalen und europäischen Markt ausgeschrieben, die einen Erlös von 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro erbringen sollen. "Wir gehen guten Mutes in die Ausschreibung, denn es ist das attraktivste Medienrecht in Deutschland und eines der attraktivsten Medienrechte der Welt", sagte Seifert.

Autor: RS/dpa

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