Noch sieben Spiele und schon neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Delbrücker SC – komfortabel.

SC Hassel

Verstärkung aus Brünninghausen

Christoph Winkel
11. April 2016, 20:49 Uhr
Foto: Makiela

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Noch sieben Spiele und schon neun Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Delbrücker SC – komfortabel.

[box_rsprint]Diesen Vorsprung dürfte der SC Hassel nicht mehr verspielen und deshalb in der nächsten Saison in der Oberliga Westfalen um Punkte kämpfen. 13 Spieler haben ihre Verträge bereits verlängert, mit einigen führt Vereinspräsident Bruno Piotrowski noch Gespräche. Zum Beispiel mit Alexander Schlüter – noch ist nicht geklärt, ob der Innenverteidiger auch in der nächsten Saison für den SC spielen wird.

Mit Sven Thormann haben die Hasseler aber bereits ihren ersten neuen Spieler für die kommende Saison verpflichtet. Der Abwehrspieler steht aktuell noch beim Westfalenligisten FC Brünninghausen unter Vertrag. Er ist dort Stammspieler und wechselt nach der Saison an den Lüttinghof. Hassels Trainer Thomas Falkowski schätzt die Qualitäten des Abwehrspielers, der auf verschiedenen Positionen einsetzbar sei. „Sven ist sehr zweikampfstark und passt auch charakterlich super in unsere Mannschaft. Die Gespräche mit ihm waren sehr gut, wir waren uns schnell einig“, sagt Falkowski. Sven Thormann ist Polizist und wohnt in Dortmund, die Hasseler Spieler Kevin Rudolph und Patrick Rudolph konnten dem 26-Jährigen den Wechsel schmackhaft machen. Die Rudolph-Brüder kickten mit ihrem neuen Mannschaftskollegen schon vor einigen Jahren bei der DJK TuS Hordel zusammen.

Selbstverständlich hat Falkowski neben Thormann noch den ein oder anderen weiteren neuen Spieler im Visier und auch schon vielversprechende Gespräche geführt. Unterschrieben sei aber noch nichts. Am Sonntag will der Sportclub den nächsten großen Schritt in Richtung Oberliga machen. Um 15 Uhr ist der VfL Theesen im Stadion Lüttinghof zu Gast. Nach dem 0:0 vor zwei Tagen beim Schlusslicht Grün-Weiß Nottuln wollen Falkowski und sein Team den Zuschauern ein besseres Spiel und vor allem wieder Tore bieten. „Wir brauchen aber auch gegen Theesen wieder Geduld. Kein Spiel in dieser Liga ist ein Selbstläufer“, sagt der 33-jährige Trainer.

Autor: Christoph Winkel

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