Beim letzten Aufeinandertreffen im Kreispokal-Endspiel verlor Sterkrade gegen Osterfeld denkbar knapp mit 2:3 – und genauso eng wurde es auch gestern beim Liga-Auftakt der Tackenberger. Adler siegte mit 1:0 am „Dicken Stein“ und bescherte 06/07 einen klassischen Fehlstart in die Saison.Dirk Wißel hatte frischen Angriffsfußball versprochen und den sollten die knapp 300 Zuschauer auch bekommen. Allerdings wurden die Hausherren nach nur drei Zeigerumdrehungen kalt erwischt.

Sterkrade - Osterfeld 0:1/ Jablonski: Bänderdehnung

„Erst rattenscharf und heiß, dann gar nichts“

ag
13. August 2007, 08:51 Uhr

Beim letzten Aufeinandertreffen im Kreispokal-Endspiel verlor Sterkrade gegen Osterfeld denkbar knapp mit 2:3 – und genauso eng wurde es auch gestern beim Liga-Auftakt der Tackenberger. Adler siegte mit 1:0 am „Dicken Stein“ und bescherte 06/07 einen klassischen Fehlstart in die Saison.Dirk Wißel hatte frischen Angriffsfußball versprochen und den sollten die knapp 300 Zuschauer auch bekommen. Allerdings wurden die Hausherren nach nur drei Zeigerumdrehungen kalt erwischt.

Morad Jafoui fälschte eine Flanke von Ferit Cifdalöz unhaltbar aus vier Metern zum 0:1 ins Tor ab. Jan Joormann (10.) und Mark Skrowonek (11.) vergaben danach die besten Einschuss-Möglichkeiten zum Ausgleich kläglich. Bis zum Pausentee passierte dann nicht mehr allzu viel. Einzig nennenswerte und zugleich bittere Szene: Kurz vor dem Seitenwechsel wird „Toto“ Jablonski bei seinem Alder-Pflichtspiel-Comeback gefoult und muss verletzt ausscheiden.

Erste Diagnose: Bänderdehnung. „Der Schiedsrichter hat einfach nicht hart genug durchgegriffen und zu viele Foulspiele durchgehen lassen. Ich hoffe, dass Thorsten nicht zu lange ausfällt und es nur bei dieser Bänderdehnung bleibt“, erklärt Günter Schlipper.

In den letzten 30 Minuten wehren sich die Sterkrader tapfer, aber auch Joormann kann den Ball nicht zum mittlerweile verdienten Ausgleich ins Tor befördern (88.). „Auch wenn dieser Sieg bis zur letzten Sekunde in Gefahr war, denke ich aber, dass wir trotzdem verdient gesiegt haben. Ein sehr guter Start und ein erster Schritt ist gemacht“, bilanziert Schlipper. Sein Gegenüber hätte natürlich lieber noch ein Unentschieden herausgespielt.

„Fußballerisch gesehen war das in den ersten 60 Minuten gar nichts. Wenn mir einen Tag vorher alle Spieler sagen, dass sie rattenscharf und heiß auf dieses Derby sind, dann muss da einfach mehr kommen“, knirscht Dirk Wißel mit den Zähnen. „Bei uns ist noch viel Luft nach oben – vor allem bei der Chancenverwertung. Das waren zwei Riesendinger, die gegen Osterfeld so mancher D-Jugendlicher besser genutzt hätte. Schönheitspreise bringen uns nicht weiter, da müssen wir in den kommenden Partien einfach mehr Aggressivität zeigen und uns besonders in puncto Ballannahme verbessern. Denn da fängt das Spiel bei uns an.“

Autor: ag

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