Spät, aber absolut verdient sicherte sich die TSG Sprockhövel einen 2:0-Sieg gegen den ASC 09 Dortmund.

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Späte Tore sichern Sprockhövel den Dreier

Julian Resch
10. April 2016, 20:50 Uhr
Foto: Volker Speckenwirth

Foto: Volker Speckenwirth

Spät, aber absolut verdient sicherte sich die TSG Sprockhövel einen 2:0-Sieg gegen den ASC 09 Dortmund.

Durch diesen Erfolg bleibt die Mannschaft von Trainer Andrius Balaika auch nach dem 27. Spieltag Tabellenführer der Fußball-Oberliga Westfalen.

Für die Sprockhöveler ging die Heimpartie gegen die Gäste aus Dortmund gut los. Schon nach zwei Minuten gab es die erste richtig gute Chance für die TSG. Linksaußen Jimmy Antwi-Adjej spielte zwei Gegenspieler aus, drang in den Strafraum ein und suchte den sofortigen Abschluss, doch der verfehlte sein Ziel um wenige Zentimeter.

Im Anschluss entwickelte sich eine recht zähe Partie, was vor allem an den sehr defensiv-eingestellten Dortmundern lag. Der ASC ließ die Balaika-Elf kommen und griff erst spät in der eigenen Hälfte an. Die beiden Ketten der Gäste verschoben engmaschig und so hatten die Sprockhöveler nun sehr wenig Raum für ihr Kombinationsspiel. Nur wenn wirklich schnell und mit wenigen Kontakten gespielt wurde, entstanden über die Flügel ein paar Lücken, doch häufig schlugen die Dortmunder die unpräzisen Hereingaben aus der Gefahrenzone.

Die beste Chance in der ersten Hälfte hatte dann erneut Antwi-Adjej. Eine Ecke der schüchtern angreifenden Gäste fing TSG-Keeper Robin Benz ab und beförderte dann den Ball per Abwurf sofort zu Mittelfeldspieler Adrian Wasilewski. Dieser legte die Kugel perfekt in den Lauf für Jimmy Antwi-Adjej, der von halblinks nun frei auf den gegnerischen Torwart zulief. Antwi-Adjej versuchte den Ball am ASC-Keeper vorbeizuspitzeln, doch der ahnte das und parierte in der 43. Minute.

Traumtor von Antwi-Adjej
Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Sprockhövel hatte deutlich mehr Ballbesitz und die Gäste lauerten in der eigenen Hälfte auf Konter. Und einmal wurde es dann auch gefährlich. ASC-Kapitän Michael Seifert entwischte seinen Bewachern, schoss aber deutlich zu hoch. Die Zeit um aus dem torlosen Unentschieden noch einen Sieg zu machen, wurde knapp, doch dann zeigte Jimmy Antwi-Adjej in der 83. Minute sein ganzes Können. Sein Gegenspieler ließ ihm zu viel Platz und den nutzte der Außenspieler. Wieder zog er von links in die Mitte und schoss aus etwa 20 Metern auf das Dortmunder Gehäuse. Die Kugel flog und senkte sich haargenau in den Winkel. Dieser Treffer war dann auch die Entscheidung. Die Moral des ASC war gebrochen und die TSG legte noch ein Tor nach. Nach schöner Vorlage von Max Claus schob der fleißige Christian März den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

„Wir wussten, dass es richtig schwierig wird“, sagte TSG-Trainer Balaika. „Dortmund stand sehr defensiv. Aber wir haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten erzielt.“

Autor: Julian Resch

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