Der Startschuss für die Fußball-Saison 2007/2008 ist gefallen. Aber es scheint sich nicht viel geändert zu haben. Der BV Herne-Süd spielt nach dem Aufstieg zwar nun in der Bezirksliga, aber der Gegner scheint auch weiterhin aus einer anderen Klasse zu kommen. Die heutige Begegnung gegen die Sportfreunde Bulmke konnte das Team von Trainer Ralf Schulz 7:3 für sich entscheiden. Die Tabellenführung ist damit zumindest nach dem ersten Spieltag gesichert. [i]Ein Ortstermin[/i]

Bezirksliga 13: BV Herne-Süd setzt gegen SF Bulmke Ausrufezeichen

Das Spiel beginnt von vorne

Desirée Kraczyk
12. August 2007, 21:41 Uhr

Der Startschuss für die Fußball-Saison 2007/2008 ist gefallen. Aber es scheint sich nicht viel geändert zu haben. Der BV Herne-Süd spielt nach dem Aufstieg zwar nun in der Bezirksliga, aber der Gegner scheint auch weiterhin aus einer anderen Klasse zu kommen. Die heutige Begegnung gegen die Sportfreunde Bulmke konnte das Team von Trainer Ralf Schulz 7:3 für sich entscheiden. Die Tabellenführung ist damit zumindest nach dem ersten Spieltag gesichert. [i]Ein Ortstermin[/i]

„Für uns beginnt die Saison erst eine Woche später“, resümierte der Gäste-Coach Dirk Symalla nach dem Schlusspfiff. Sein Trainerkollege Ralf Schulz freute sich dagegen nach dem Einstand nach Maß und betonte sogleich das Ziel: „Wir wollen aufsteigen und es könnte uns sogar gelingen.“[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/004/139-4184_preview.jpeg Torschütze Dennis Naujoks. (RS-Foto: Kraczyk)[/imgbox]

Vielleicht kann die hohe Niederlage damit begründet werden, dass sich die Elf des SF Bulmke schon vor der Begegnung keine Chancen gegen den Aufstiegs-Favoriten ausgerechnet hatte. Bereits nach dem Anpfiff wurde deutlich, welches Team auf dem Kunstrasenplatz an der Bergstraße die dominierende Mannschaft werden würde. Die Herner übten von Beginn an Druck aus und erarbeiten sich schon in den ersten Minuten zahlreiche Torchancen. In der 20. Minute musste Gäste-Torhüter Phillipp Rother das erste Mal hinter sich greifen. Dennis Naujoks, der von Union Bergen nach Herne gewechselt war, traf zum 1:0. Acht Minuten später lagen die Süder bereits mit zwei Toren in Führung. Neuzugang Jörg Kostrzewa stellte seine Kopfballqualitäten unter Beweis. Wenig später dann der überraschende Anschlusstreffer. Pierre Putze ließ die Bulmker wieder hoffen, bevor André Dohm kurz vor der Pause die alte Differenz wiederherstellte.

„Wir hätten unsere beiden Chancen nach dem Anschlusstreffer nutzen müssen, dann wäre wir mit einem Unentschieden in die Pause gegangen und die zweite Hälfte wäre ebenso anders verlaufen“, betont der SF-Coach Symalla. Stattdessen sorgten Christian Pflüger nach einem Freistoß und André Degenhardt nach einer Flanke von Naujoks für die 5:1-Führung.

Die größte Schwachstelle lag beim SF Bulmke auf der linken Außenseite, wie auch Symalla kritisierte: „Süd ist immer wieder über rechts gekommen, da sind wir noch sehr anfällig.“ In dem letzten Drittel stellte Kostrzewa seine Qualitäten mit zwei weiteren Treffern unter Beweis, während Bulmke immerhin noch zwei Chancen verwerten konnte, so dass Süds-Trainer Schulz auch einen Grund zur Kritik hatte: „Das größte Manko waren die drei Gegentore. Die Jungs müssen den Ball auch mal laufen lassen und nicht nur aufs Tor schießen.“

Bereits nach dem ersten Spieltag lässt sich damit festhalten, dass sich die Konkurrenz gegen den BV Herne-Süd etwas einfallen lassen muss - sonst heißt es sehr schnell nach jeder Partie: „Man kann hier verlieren.“

Autor: Desirée Kraczyk

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