RW Ahlen steht weiterhin vor einer unsicheren Zukunft. Die Wersestädter befinden sich seit knapp fünf Jahren in der Planinsolvenz.

RW Ahlen

Ende der Planinsolvenzinsolvenz-Verfahrens naht

10. April 2016, 10:37 Uhr
Foto: Elmar Redemann

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RW Ahlen steht weiterhin vor einer unsicheren Zukunft. Die Wersestädter befinden sich seit knapp fünf Jahren in der Planinsolvenz.

Der Vorsitzende Dirk Neuhaus, der in seiner Amtszeit bereits öfters ein nahes Ende des Planinsolvenzverfahrens angekündigt hat, sehnt sich wahrscheinlich nichts anderes als ein baldiges Ende herbei. Im Sommer soll es nun so weit sein. Neuhaus erklärt: „Es wird zum Ende der Saison eine Entscheidung geben, inwieweit der Insolvenzplan durchgeführt werden kann oder etwas anderes passiert. Was das genau bedeuten würde, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, weil es einfach noch zu früh ist. Der Verein wird aber definitiv weiter am Leben bleiben.“

Nicht erst seit dem Spieler-Protest wegen der nicht bezahlten Gehälter im Heimspiel gegen Wegberg-Beeck verdichteten sich die Gerüchte um einen Rückzug aus der Regionalliga. Das gilt zumindest aus Sicht des Ahlener Vorsitzenden als ausgeschlossen: „Aufgrund der sportlichen Erfolge gehen wir ganz stark davon aus, auch nächstes Jahr Regionalliga zu spielen. Nach dem letzten Spiel im letzten Jahr in Aachen (0:1, Anm. d. Red.) habe ich der Mannschaft im Bus gesagt, dass wir definitiv nicht absteigen werden. Mit der Truppe, mit diesem Geist und unseren Fans werden wir auf jeden Fall den Klassenerhalt packen.“

So hofft Neuhaus nun auch langsam, endlich die ersten Vertragsverlängerungen endlich finalisieren zu können. Mit dem Ende der Planinsolvenz könnten sich in Zukunft auch die jährlichen Kaderzusammenstellungen einfacher gestalten: „Bedingt durch das Planinsolvenzverfahren können wir immer nur Einjahres-Verträge abschließen. Darunter leidet der Verein sehr. In den letzten Jahren hätte ich gerne dem ein oder anderen Spieler längere Laufzeiten angeboten.“ Vor allem in der derzeitigen Mannschaft bieten sich genug Akteure für ein neues Arbeitspapier an.

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