Wir sammelten nach dem 4:1-Erfolg des VfL Bochum gegen den FSV Frankfurt Stimmen.

VfL Bochum

Terodde feiert erfolgreiches Jubiläum

09. April 2016, 19:07 Uhr
Foto: firo

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Wir sammelten nach dem 4:1-Erfolg des VfL Bochum gegen den FSV Frankfurt Stimmen.

Als Onur Bulut mit nacktem Oberkörper nach dem Schlusspfiff den Spielertunnel betrat, strahlte er über das ganze Gesicht: „Es ist immer ein Gänsehautgefühl, wenn die Fans meinen Namen rufen.“ Nach seinem vierten Saisontor gestattete Bochums Eigengewächs einen Einblick in sein Innenleben. „Ich wollte helfen, ein Zeichen zu setzen, dass wir wieder da sind“, sagte der „Aufsteiger der Saison“. Niemand hätte ihm zugetraut, dass er unter Trainer Gertjan Verbeek Stammspieler wird. Selbst der Youngster zeigt sich überrascht: „Vor der Saison hatte ich auf 20 Einsätze gehofft. Dass es so gut gelaufen ist, konnte ich nicht ahnen.“

Patrick Fabian musste lange auf einen Pflichtspieltreffer warten. Ende 2013 traf der Innenverteidiger und Kapitän letztmals in Paderborn. Fabian: „Damals war es für mich nach drei Kreuzbandrissen ein tolles Erlebnis. Aber meinen Jubel nach dem 4:1 gesehen hat, der weiß, dass es auch diesmal ein besonderer Moment für mich war.“

Am Samstag bestritt Simon Terodde das 150. Zweitligaspiel seiner Karriere. Dabei gelang ihm nicht nur sein 19. Saisontor, sondern auch ein Assist und ein Pfostentreffer. Terodde: „Am Anfang hatten wir mit dem FSV Probleme. Aber dann haben wir uns gut bewegt und das Spiel gedreht.“ Allerdings fand auch der Knipser vom Dienst ein Haar in der Suppe: „Wir haben in der zweiten Halbzeit die vielen Kontersituationen schlecht zu Ende gespielt.“ Und dann zeigte sich der Torjäger hochmotiviert: „Wir haben jetzt in Hamburg und Berlin und auch zuhause noch geile Spiele vor der Brust, in denen wir unsere gute Ausgangsposition verteidigen wollen.“

Rechtsverteidiger Stefano Celozzi wartet immer noch auf sein erstes Pflichtspieltor. Nach dem Schlusspfiff verriet er: „Eigentlich hatte ich vor dem 3:1 überlegt, einmal selber zu schießen, aber dann habe ich Thomas Eisfeld gesehen und mich zu einer Flanke entschieden. Es war die richtige Entscheidung. Dieses Spiel hat einfach Spaß gemacht und wir wollen auch in den letzten fünf Begegnungen der Saison dafür sorgen, dass die Fans weiter guten Fußball von uns sehen.“

Felix Bastians wollte nicht alles beim klaren 4:1-Sieg schönreden. „Zeitweise hatten wir nicht die Ordnung, die wir uns vorstellen. Da hatten Patrick Fabian und ich allein doch einige Probleme.“ Aber dann sagte der Linksverteidiger auch nicht ohne Stolz: „Wir haben alles reingehauen und Wort gehalten. Über die 90 Minuten haben wir eine tolle Einstellung gezeigt.“

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