Spiel eins nach der Trennung von Velberts Coach André Pawlak. Und die SSVg setzte auf dem Aachener Tivoli im Abstiegskampf der Regionalliga ein dickes Ausrufezeichen.

Velbert

SSVg mit dem Paukenschlag auf dem Tivoli

RS
08. April 2016, 21:17 Uhr
Foto: Tillmann

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Spiel eins nach der Trennung von Velberts Coach André Pawlak. Und die SSVg setzte auf dem Aachener Tivoli im Abstiegskampf der Regionalliga ein dickes Ausrufezeichen.

Unter der Regie von Salvatore Prestipino gewannen die Velberter mit 3:2 und haben im Kampf um den Klassenerhalt ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Das Ergebnis spiegelt zwar in keinster Weise das Spiel wider, doch den Gästen dürfte das reichlich egal sein. Genau diese Punkte brauchst du im Abstiegskampf.

Nach der frühen Führung durch Philipp Schmidt antwortete die Alemannia mit dem Ausgleich kurz vor der Pause durch Daniel Engelbrecht. Eigentlich hatten die Aachener über die gesamte Zeit das Spiel im Griff, nur vor dem Tor waren sie viel zu unkonzentriert und nutzten ihre Chancen nicht. Nach dem Wechsel schien es, als hätten die Aachener ihre Unkonzentriertheit im Griff. Velbert musste das 1:2 hinnehmen - Florian Rüter traf nach 49 Minuten.

Doch die Gäste aus dem Bergischen bewiesen Moral. Erst traf Schmidt zum Ausgleich, wenige Minuten vor dem Ende war es David Müller, der zum umjubelten 3:2 traf. Velbert hat nunmehr 33 Punkte, bleibt vorerst auf einem Abstiegsrang. Wenn die Aachener nicht aufpassen, rutschen sie auch noch in den Tabellenkeller. Nach dem 2:3 waren die Fans auf jeden Fall sauer, die Kurve skandierte: "Wir haben die Schnauze voll."

Autor: RS

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