Wenn am Freitagabend (19.30 Uhr) Rot Weiss Ahlen im heimischen Wersestadion Rot-Weiss Essen empfängt, dann werden vor allem die Ahlener Fans ihren Augen wohl nicht trauen.

RW Ahlen

"Verrückte Konstellation" vor RWE-Spiel

Krystian Wozniak
06. April 2016, 18:20 Uhr
Foto: Frank Gröner

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Wenn am Freitagabend (19.30 Uhr) Rot Weiss Ahlen im heimischen Wersestadion Rot-Weiss Essen empfängt, dann werden vor allem die Ahlener Fans ihren Augen wohl nicht trauen.

"Jeder Ahlener, der vor diesem Spiel einen Blick auf die Tabelle wirft, muss das für eine ganz verrückte Konstellation halten", spricht Marco Antwerpen das aus, was wohl viele denken. Der Aufsteiger aus dem Münsterland ist nämlich Tabellen-Neunter und hat sieben Punkte Vorsprung vor dem einstigen Aufstiegsaspiranten aus dem Ruhrgebiet. Am Rande: Ahlen hat gegenüber Rot-Weiss Essen sogar noch ein Spiel in der Hinterhand.

Seit acht Partien sind die Ahlener ungeschlagen und haben sogar einen Lauf von fünf Siegen in Serie. Dass Essen jetzt mit einem neuen Trainer im Gepäck an die Werse reist, interessiert Antwerpen nur am Rande: "Wir konzentrieren uns nur auf die Dinge, die wir beeinflussen können. Andere Sachen dürfen uns nicht interessieren. Klar ist aber auch, dass ein neuer Trainer manchmal auch Kräfte freisetzt. Wir werden darauf vorbereitet sein."

Der Ahlener Trainer spielte in der Saison 1999/2000 ein Jahr lang an der Hafenstraße. Er kann den Druck ungefähr nachvollziehen, mit dem die Essener Spieler aktuell zu kämpfen haben: "Ich weiß, wie es ist für Rot-Weiss Essen zu spielen. Der Druck dürfte enorm sein. Wir freuen uns auf ein tolles Fußballspiel vor einer hoffentlich schönen Kulisse. Wir wollen gegen Essen erfolgreich sein."

2000 bis 3000 Zuschauer erwarten die Münsterländer zu dem Spiel gegen RWE. Antwerpen hat die Qual der Wahl und kann aus dem Vollen schöpfen.

Autor: Krystian Wozniak

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