Es gibt in diesen Tagen nur wenig, was man an der Kanu-WM in Duisburg kritisieren könnte. Spannende Wettkämpfe mit guten Resultaten - besonders aus deutscher Sicht - und ein großes Interesse an der Veranstaltung, die sich besonders in den Zuschauerzahlen niederschlägt. So zeigt sich auch Ulrich Feldhoff, der Präsident des Internationalen Kanu-Verbandes ICF, bei seinem Zwischenfazit äußerst zufrieden über die Organisation der Rennsport-WM in Duisburg.

Kanu-WM mit positivem Zwischenfazit

"Besser kann eine WM nicht organisiert sein"

12. August 2007, 15:02 Uhr

Es gibt in diesen Tagen nur wenig, was man an der Kanu-WM in Duisburg kritisieren könnte. Spannende Wettkämpfe mit guten Resultaten - besonders aus deutscher Sicht - und ein großes Interesse an der Veranstaltung, die sich besonders in den Zuschauerzahlen niederschlägt. So zeigt sich auch Ulrich Feldhoff, der Präsident des Internationalen Kanu-Verbandes ICF, bei seinem Zwischenfazit äußerst zufrieden über die Organisation der Rennsport-WM in Duisburg.

"In vielen Jahrzehnten habe ich noch keine Kanu-Veranstaltung erlebt, die mit Duisburg mithalten kann. Besser kann eine WM nicht organisiert sein. Von der Stimmung ist es höchstens mit der WM in Szeged im Vorjahr vergleichbar", sagte Feldhoff und überreichte WM-Pressesprecher Hermann Kewitz stellvertretend die erste Ehren-Goldmedaille des ICF.

Ebenso zufrieden zeigte sich Organisations-Chef Otto Schulte nach vier Wettkampftagen mit 17.400 Zuschauern. "Mit unserem Etat liegen wir nach den Hochrechnungen sehr gut im Plan", sagte Schulte. Nur durch zusätzliche Ausgaben für weiteres Sicherheitspersonal könnte das Budget von 1,5 Millionen Euro leicht überschritten werden. Doch durch die Einnahmen der Kanu-Plaza bestünde Handlungsspielraum.

Zudem ist der Deutsche Kanu-Verband (DKV) einer erneuten Bewerbung nach der endgültigen Fertigstellung des Parallelkanals in Duisburg im nächsten Jahr nicht abgeneigt. "Das Umfeld hat eine WM bald wieder verdient", sagte DKV-Präsident Olaf Heukrodt: "Die Weltmeisterschaften werden allerdings jeweils neun Jahre vorher vergeben."

Frühestens für 2017 hätte Duisburg also wieder eine Chance. Dann müsste allerdings auch "über kurz oder lang ein Ausbau der Tribüne stattfinden", so OK-Chef Schulte nachdem das Finalwochenende ausverkauft war und 2500 Zuschauer beim Public Viewing auf der Kanu-Plaza zuschauen mussten.

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