Beim Oberliga-Spitzenreiter Wuppertaler SV könnte es sportlich nicht besser laufen. Doch es gibt in der Mannschaft auch Verlierer.

Wuppertaler SV

Liga-Konkurrent buhlt um 60-Tore-Mann

Krystian Wozniak
04. April 2016, 16:59 Uhr
Foto: Tillmann

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Beim Oberliga-Spitzenreiter Wuppertaler SV könnte es sportlich nicht besser laufen. Doch es gibt in der Mannschaft auch Verlierer.

Einer, der vor allem im Jahr 2016 nur sehr wenig zum Erfolg des Tabellenführers beitragen konnte, ist [person=4059]Marvin Ellmann[/person]. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten spielte sich Ellmann schnell in die Stammelf und war spätestens nach seinem Doppelpack am neunten Spieltag beim TV Jahn Hiesfeld aus der Startformation nicht mehr wegzudenken. In 20 Einsätzen erzielte "Elle" immerhin zehn Tore. Dennoch zu wenig, um aktuell an Sturmtank [person=2319]Ercan Aydogmus[/person] vorbeizukommen.

Der Vertrag des 28-Jährigen läuft zum Saisonende aus. Sollte der Wuppertaler SV aufsteigen, wäre in der Regionalliga wohl kein Platz mehr für den gebürtigen Duisburger im Kader der Rot-Blauen. Alles läuft darauf hinaus, dass sich die Wege des Wuppertaler SV und Torjäger Ellmann - 92 Spiele, 60 Tore - im Sommer trennen.

Eine mögliche Option: Germania Ratingen 04/19. Hier arbeitet Peter Radojewski als Trainer. Er war es, der den derzeitigen Edelreservisten des WSV im Sommer 2012 gemeinsam mit Achim Weber von Rot-Weiss Essen nach Wuppertal an die Hubertusallee holte. "Der Kontakt ist nie abgerissen. Ich weiß, welch große Qualitäten 'Elle' besitzt. Wir unterhalten uns auch über seine Zukunft und würden ihn gerne in Ratingen begrüßen. Doch das ist nicht so einfach. Wir werden schauen, was die nächsten Wochen bringen. Klar ist, dass viele Klubs Ellmann wollen. Wir werden versuchen, ihn mit den besten Argumenten nach Ratingen zu losten. Er wäre eine große Verstärkung für unsere Mannschaft", bestätigt Radojewski das Interesse auf RevierSport-Nachfrage.

Autor: Krystian Wozniak

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