A-Kreisligist Sportfreunde Katernberg wurde zur Winterpause schon für tot erklärt. Mit sechs mickrigen Punkten ging es für den Traditionsverein in die Rückserie.

Katernberg

SFK nicht mehr wiederzuerkennen

Krystian Wozniak
04. April 2016, 16:27 Uhr

A-Kreisligist Sportfreunde Katernberg wurde zur Winterpause schon für tot erklärt. Mit sechs mickrigen Punkten ging es für den Traditionsverein in die Rückserie.

Mit einem neuen Trainer und einigen Neuzugängen sollte die "Mission impossible" Klassenerhalt angegangen werden. Nach vier Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage sind die Katernberger wieder im Geschäft. Am Sonntag wurde TuRA 86 mit einem 2:3 im Gepäck zurück zur Serlostraße geschickt. Wir sprachen mit Katernbergs Trainer Matthias Brandt über die neue entfachte Euphorie am Lindenbruch.

Matthias Brandt, wie erklären Sie sich die Katernberger Wiederauferstehung?
Wir haben eine echte Mannschaft auf dem Platz. Und dazu auch die richtige Taktik. Wir spielen keinen Hurra-Fußball, sondern nur das, was wir können. In der Defensive wollen wir sicher stehen und immer wieder gefährliche Konter nach vorne setzen. Das gelingt uns aktuell sehr gut. Vor allem auf dem heimischen Aschenplatz.

Die Asche könnte am Ende noch Gold wert sein, oder?
Das stimmt. Wir sind sehr heimstark, weil die Gegner von ihren Kunstrasenplätzen verwöhnt zu sein scheinen. Meine Mannschaft macht das wirklich gut. Dennoch sage ich, dass da noch Luft nach oben ist. Wir sind noch nicht am Ende unseres Leistungsvermögens. Da geht noch was.

In Richtung Klassenerhalt geht auch einiges, oder?
(lacht) Zum Glück! Das haben wir uns hart erarbeitet. Es ist aber nicht so, dass da eine komplett neue Mannschaft auf dem Feld steht. Aus der aktuell ersten Elf haben sieben Spieler auch in der Vorrunde fast immer gespielt. Wer fleißig ist, der wird auch belohnt und meine Jungs sind aktuell voller Tatendrang.

Wie sieht die Zukunft des Erfolgstrainers aus?
Ich habe für die kommende Saison schon zugesagt. Ob jetzt Kreisliga A oder B, ich werde weiter mit dieser Mannschaft zusammenarbeiten.

Autor: Krystian Wozniak

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