Die Götze-Frage scheint den BVB zu spalten. Während Watzke die Tür für eine Rückkehr offen hält, sagen viele Fans: Der WM-Held ist nicht willkommen.

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"Verpiss dich"-Plakate: Fans gegen Götze-Rückkehr

Francois Duchateau
04. April 2016, 11:24 Uhr
Foto: imago

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Die Götze-Frage scheint den BVB zu spalten. Während Watzke die Tür für eine Rückkehr offen hält, sagen viele Fans: Der WM-Held ist nicht willkommen.

Die Haltung der Klubführung zu den jüngsten Gerüchten um eine Rückkehr von Mario Götze zu Borussia Dortmund scheint vielen Fans nicht zu schmecken. Mit deutlichen Worten machten Teile der Südkurve beim Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen unmissverständlich klar, wie sie zum Nationalspieler stehen, der Deutschland vergangenen Sommer in Brasilien zum WM-Titel schoss. "Mailand oder Madrid - Hauptsache nicht Dortmund! Verpiss dich Götze!", stand auf drei großen Bannern geschrieben.

Götze spielt unter dem scheidenden Bayern-Trainer Pep Guardiola keine große Rolle in München. Ein Abgang des vielseitigen Offensivspielers wird diskutiert. Neben einer Wiedervereinigung mit seinem ehemaligen Coach Jürgen Klopp in Liverpool halten sich Meldungen zu Rückholgedanken aus Dortmund.

Auch wenn sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bisher zurückhaltend zu konkreten Plänen äußerte, die Tür für eine Götze-Rückkehr wird offengehalten: "Für jeden Spieler, der Verdienste um diesen Verein hat, keine Frage." Im ZDF-Sportstudio ergänzte Watzke später: "Wenn er irgendwann auf dem Markt sein sollte, werden wir uns erstmal für Borussia Dortmund Gedanken darüber machen, ob das Sinn macht oder nicht."

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Die Götze-Frage, sie scheint den BVB zu spalten. Noch immer nehmen viele Anhänger der Schwarz-Gelben es dem 23-Jährigen übel, dem Millionenruf des FCB gefolgt zu sein, kurz nachdem er angedeutet hatte, langfristig beim Revierklub bleiben zu wollen. In einer RevierSport-Umfrage gaben jedoch 61% der Teilnehmer an, ein Götze-Comeback nach Dortmund zu begrüßen.

Götze selbst betonte nach dem 1:0-Sieg am Wochenende gegen Frankfurt, sich derzeit nicht mit den Gerüchten auseinanderzusetzen.

Autor: Francois Duchateau

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