Das freie Oster-Wochenende lockte weder Simon Terodde noch Bochums rechte Abwehrseite mit Patrick Fabian und Stefano Celozzi zu einem Kurztrip ins Ausland.

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Rechte Abwehrseite brennt auf Herkulesaufgabe Leipzig

01. April 2016, 09:37 Uhr
Foto: firo

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Das freie Oster-Wochenende lockte weder Simon Terodde noch Bochums rechte Abwehrseite mit Patrick Fabian und Stefano Celozzi zu einem Kurztrip ins Ausland.

Relaxen mit der Familie war auch bei den beiden angesagt. Während der rechte Außenverteidiger mit seiner Familie im schwäbischen Günzburg die Ruhe suchte, zog es Patrick Fabian ins Sauerland und zum Osterbrunch mit der ganzen Familie ins Bergische. Stefano Celozzi: „Ich habe die Ruhe genossen. Ich war nach der englischen Woche echt müde.“

Und so genoss es der Außenverteidiger, mal wieder zu Hause die Beine hoch zu legen. „Meine Eltern haben sich gewünscht, dass ich mal ein paar Tage wieder daheim bin.“ Patrick Fabian hielt es nicht anders, legte auch die Beine hoch und ärgerte sich am Ostersamstag via TV, als seine Iserlohn Roosters aus den Play-offs flogen.

Doch spätestens am Dienstagnachmittag waren beide wieder voller Energie. Patrick Fabian: „Nach einem langen Wochenende brauchst du mal 15 Minuten, um wieder rein zu kommen. Dann aber waren alle wieder mit Spaß und Konzentration bei der Sache.“

Das tut auch Not. Denn am Samstag wartet mit dem Top-Team RB Leipzig eine „Herkulesaufgabe“ auf den VfL Bochum. Bisher gingen alle drei Vergleiche, wenn auch zuletzt knapp, an die Gastgeber. Stefano Celozzi: „Jetzt wollen wir ihnen zeigen, dass wir auch die Qualität haben, um da vorne mitzuspielen.“

Allerdings reicht eine einzige Zahl aus, um noch einmal zu verdeutlichen, welche wirtschaftlichen Fußballwelten dort aufeinander treffen. Für U21-Nationalspieler David Selke zahlte RB Leipzig zu Saisonbeginn mehr als acht Millionen Euro an Ablöse an Werder Bremen. Diese Summe entspricht dem gesamten Lizenzspieler-Etat des VfL in der laufenden Spielzeit.

Doch von solchen Vergleichen lässt sich Patrick Fabian nicht schrecken: „Die sind fußballerisch zwar bärenstark, aber wir wollen die Sache angehen und gewinnen.“ Allerdings weiß der Kapitän auch: „Da brauchen wir alle Körner, die wir haben. 99 Prozent Leistung werden Samstag nicht reichen. Aber ich mag schwere Aufgaben.“ So sieht das auch Celozzi: „Nach dem Verlust der Tabellenführung liegt der Druck bei den Gastgebern. Die wissen auch, dass wir seit vielen Wochen ungeschlagen sind. So unglücklich wie beim Hinspiel wird es für uns nicht laufen.“

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