SSV Rotthausen geht als Aufsteiger aus der Kreisliga Gelsenkirchen in die neue Spielzeit. In der Bezirksliga 13 kämpft die Mannschaft um Spielertrainer Mark Greine jetzt um den möglichst schnellen Klassenerhalt. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir es schaffen, die Klasse zu halten. Und das sogar rechtzeitig. Wir hatten eine gute Vorbereitung und die Mannschaft ist größtenteils zusammengeblieben. Mit den vier Neuzugängen haben wir uns zudem noch sehr gut verstärkt

Bezirksliga 13: Teamcheck SSV Rotthausen

„Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt packen"

stebla
11. August 2007, 18:29 Uhr

SSV Rotthausen geht als Aufsteiger aus der Kreisliga Gelsenkirchen in die neue Spielzeit. In der Bezirksliga 13 kämpft die Mannschaft um Spielertrainer Mark Greine jetzt um den möglichst schnellen Klassenerhalt. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir es schaffen, die Klasse zu halten. Und das sogar rechtzeitig. Wir hatten eine gute Vorbereitung und die Mannschaft ist größtenteils zusammengeblieben. Mit den vier Neuzugängen haben wir uns zudem noch sehr gut verstärkt", zeigt sich Greine recht zuversichtlich. [i]Der Teamcheck [/i]

Tor: Christian Bosnjak heißt die klare Nummer eins in Rotthausen. „Christian hat sich durchgesetzt, allerdings ist Martin Rätz nicht weit entfernt. Er hat auch mein absolutes Vertrauen“, sagt Greine.

Abwehr: Das Sorgenkind des 34-jährigen Coaches ist die Abwehr: „Dort haben wir momentan einige Probleme. Durch Verletzungen konnte sich noch kein Stamm herauskristallisieren. David Willam wurde aus der zweiten Mannschaft hochgezogen und hat in der Vorbereitung sehr überzeugt. Allerdings wird auch er die ersten Partien wegen einer Verletzung fehlen.“ Seine Hoffnungen setzt der Coach, der auch im Abwehrverbund spielen kann, vor allem in Benjamin Niedergrieße: „Als zentraler Mann hat Benjamin die Fähigkeit, sogar eine Liga höher zu agieren.“

Mittelfeld: Hier hat sich in der Vorbereitung eine Formation gebildet und gut eingespielt. Neuzugang Benjamin Wendt (VfB Gelsenkirchen) und Oliver Großbröhmer übernehmen die defensive Rolle im zentralen Mittelfeld. „Beide sind läuferisch sehr stark, machen viel nach vorne aber auch hinten sehr gut dicht. Als Außenspieler werden die schnellen Patrick Rawalski und Dominik Donner auflaufen“, erklärt Greine. Zentral entwickelte sich Neuverpflichtung Talip Özdemir, der vom zurückgezogenen Bezirksligisten TSB Gladbeck kam, innerhalb weniger Wochen schon zu einer festen Größe. „Talip wird wohl im zentralen offensiven Mittelfeld auflaufen. Ich kann die Position zwar auch übernehmen, habe jedoch das Gefühl, dass wir uns mit Talip noch weiter verbessern würden. Er hat ein sehr gutes Auge, das ist mir in den zwei Wochen, die er bei uns gespielt hat, schon aufgefallen.“

Sturm: In der abgelaufenen Spielzeit konnte die "Abteilung Attacke" voll überzeugen: 88 Treffer in 28 Spielen machen einen Schnitt von 3,14 Buden pro Partie. Greine setzt in der kommenden Serie wieder auf den Meister-Sturm des Vorjahres: „Patrick Willam und Andre Krings ergänzen sich sehr gut. Patrick war letztes Jahr unser Torschützenkönig und ich traue ihm auch dieses Jahr eine ähnlich gute Quote zu.“ Mit Paolo Scalia und Gordillo y Guerra komplettieren zwei weitere Angreifer die gute Offensivabteilung der Rotthauser. „Wir sind da gut aufgestellt, da mache ich mir keine Sorgen“, betont Greine.

Saisonziel: „Wir wollen uns in der Bezirksliga behaupten. Die Chancen dafür sind mit dem jetzigen Umfeld und dem aktuellen Kader sehr gut. Als Aufsteiger und mit unserem begrenzten Budget ist unser Ziel, die Klasse zu halten. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir das schaffen werden“, zeigt sich Greine recht zuversichtlich

Verein:

Vereinsumfeld: Die zweite Mannschaft spielt in der Kreisliga B. In der kommenden Spielzeit sind sämtliche Jugend-Teams besetzt. Laut Greine arbeitet der Vorstand dabei sehr gut: „Der Verein hat auch hier eine erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet. Sinn und Zweck unserer Vereinsphilosophie ist, Spieler auszubilden und im Seniorenbereich erfolgreich zu integrieren.“

Platzanlage: Die Heimspielstätte der Rotthauser ist die Bezirkssportanlage Auf der Reihe. Ein Rasenplatz und zwei Ascheplätze stehen für die Meisterschaftsspiele und Trainingseinheiten zur Verfügung.

Fieberkurve: Der Verein musste im Jahr 2000 nach dem Zwangsabstieg aus der Oberliga wieder in der untersten Liga neu anfangen. Innerhalb von nur sieben Jahren ist die Mannschaft von der Kreisliga C in die Bezirksliga aufgestiegen.

Autor: stebla

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