Am Ostermontag konnte die Schalker Reserve vor 350 Zuschauern einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Nichtabstiegsplätze der Regionalliga West einfahren.

Schalke II

Aufatmen nach Zittersieg gegen Erndtebrück

Nico Jung
28. März 2016, 17:44 Uhr
Foto: Neumann

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Am Ostermontag konnte die Schalker Reserve vor 350 Zuschauern einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Nichtabstiegsplätze der Regionalliga West einfahren.

Verdient war der Sieg der Schalker durch das Tor von Joy-Lance Mickels in der achten Minute ohne Frage, da waren sich alle Beteiligten einig, doch die Chancenverwertung der Hausherren im Bottroper Jahnstadion war mangelhaft, wie auch Trainer Jürgen Luginger wusste: "In der ersten Halbzeit hatten wir drei oder vier hundertprozentige Chancen, wo wir das Spiel schon hätten entscheiden müssen. Dann ist es oft so, dass der Gegner plötzlich stärker wird. Deshalb hatten wir in der zweiten Hälfte nicht mehr viel Ballbesitz. Aber auch da hatten wir noch gute Chancen, aus denen wir das zweite Tor machen mussten. Aber wichtig ist, dass wir die Null gehalten und drei Punkte geholt haben."

Gästetrainer Florian Schnorrenberg sah das Spiel ähnlich: "Die erste Halbzeit war sehr schlecht von uns. Da hätten wir uns nicht beschweren können, wenn wir mit 4:0 zurückliegen, auch wenn ich glaube, dass das 1:0 Abseits war." Auch er haderte dann aber mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft: "In der zweiten Halbzeit hatten wir die Möglichkeiten den Ausgleich zu machen, aber das gelang uns nicht." Für Erndtebrück sieht es jetzt im Abstiegskampf immer schlechter aus, da die Konkurrenz weiter punktet. Außerdem hat der TuS deutlich mehr Spiele absolviert als die anderen Teams und schon acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Die Schalker hingegen haben die wenigsten Partien im Keller bestritten und nun vier Spiele in Serie nicht verloren. Dennoch konnten sie sich noch nicht entscheidend von den Abstiegsplätzen absetzen. Deshalb weiß auch Luginger, dass seine Mannschaft weiter Punkte benötigt: "Wir müssen jetzt weiter auf uns schauen und selbst punkten. Andere Mannschaften können wir sowieso nicht beeinflussen. Wir gucken auf unsere Leistung und die hat sich in den letzten Wochen sehr stabil gezeigt. So müssen wir weiter machen."

Eine kleine Randnotiz hatte das Spiel ebenfalls zu bieten, denn die heimlichen Helden waren die Balljungen aus der Schalker Jugend. Diese standen in der ersten Hälfte im strömenden Regen, ohne ihre Aufgaben zu vernachlässigen. Völlig durchnässt wurden sie dann in der Halbzeit nach Hause geschickt, um nicht zu erkranken.

Autor: Nico Jung

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