Fußball-Westfalenligist DSC Wanne-Eickel steht am Montag vor einer ganz unangenehmen Aufgabe:

Wanne-Eickel

"Montag einfach alles anders machen"

Philipp Ziser
27. März 2016, 10:10 Uhr
Foto: Neumann

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Fußball-Westfalenligist DSC Wanne-Eickel steht am Montag vor einer ganz unangenehmen Aufgabe:

Der Tabellenzweite aus Iserlohn ist um 15 Uhr zu Gast in der Mondpalast-Arena, wo der DSC unbedingt in der Bringschuld ist, nachdem sich die Schwarz-Gelben am vergangenen Wochenende beim 0:2 gegen den Kirchhörder SC erschreckend schlecht präsentierten.

„Das war ein ganz schwacher Auftritt“, blickt Trainer Marco Rudnik zurück, „wenn wir gegen Iserlohn alles anders machen, wird es gut.“ Und mit „alles“ meint er tatsächlich so ziemlich jede einzelne Verhaltensweise, die alle Fußballer ab der F-Jugend eingeprägt bekommen: „Es geht um die Körpersprache, um Zweikampfverhalten. Das Passspiel muss klarer werden, wir müssen Torchancen kreieren und den Abschluss suchen.“ Klingt ganz einfach, wird in der Praxis voraussichtlich aber deutlich komplizierter.

Denn die Wanner werden einen Gegner haben, der deutlich stärker ist als die ebenfalls nicht überzeugende Mannschaft aus Kirchhörde. Rudnik: „Iserlohn hat sehr gute Einzelspieler und tritt auch als Team gut auf. Sie haben vorne große Qualität mit Lenz und Kingsley Kanaya Nweke , der sehr viel Dynamik und Tempo mit ins Spiel bringt.“ Lenz führt die Torjägerliste mit 19 Treffern an.

Iserlohn könnte zudem mit einem Sieg im Nachholspiel einen ganz großen Schritt in Richtung Tabellenplatz zwei machen: Noch hat der FCI drei Punkte Vorsprung vor Brünninghausen, mit einem Sieg hätten die Sauerländer schon ein beruhigendes Polster. Dort würde sich auch der DSC gut gefallen, stattdessen krebst er aber auf Platz zehn herum, seit Wochen auf der Kante, richtig ins Abstiegs-Schlamassel zu rutschen. Jetzt hat auch noch eine Grippewelle das Team erwischt: Neben Rudnik liegen auch einige Spieler flach. Wie der Kader am Montag aussieht, ist ungewiss.

Autor: Philipp Ziser

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