Am Gründonnerstagabend haben der SV Wanne 11 und der SV Sodingen den Einzug ins Kreispokal-Halbfinale klargemacht, am Montag wartet wieder der Abstiegskampf in der Landesliga.

Wanne 11 und Sodingen

Nach Pokalerfolgen folgt Abstiegskampf

Philipp Ziser
27. März 2016, 10:07 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Am Gründonnerstagabend haben der SV Wanne 11 und der SV Sodingen den Einzug ins Kreispokal-Halbfinale klargemacht, am Montag wartet wieder der Abstiegskampf in der Landesliga.

Dem könnte der SV Sodingen am Wochenende allerdings fürs Erste entkommen: Um 15 Uhr ist der SC Weitmar zu Gast am Holzplatz und damit das Team, das auf dem ersten Abstiegsplatz liegt. Sodingen hat fünf Punkte mehr und zwei Spiele weniger absolviert – mit einem Dreier wäre der SVS fürs Erste unten raus. Trainer Frank Wagener warnt aber: „Weitmar hat sich vor dem Winter oft unter Wert verloren und sind jetzt personell deutlich besser aufgestellt. Mit Jansen und Kokoschka haben sie ein überragendes Sturmduo.“ Kamil Kokoschka kam im Winter aus Wiemelhausen zum SCW, Marc Jansen hatte in der Hinrunde verletzt gefehlt. Dazu sorgt Max Verres aus dem Mittelfeld für Torgefahr.

Weitmar ist in der Landesliga das Team der Stunde: Fünf Punkte holte der SCW in der Hinrunde, dreizehn kamen in fünf Spielen nach dem Winter dazu, fünfzehn Tore hat Weitmar in 2016 erzielt. „Unsere Abwehr wird einiges zu tun bekommen. Aber wir können und wollen sie mit einem Sieg abhängen. Ich gehe davon aus, dass Weitmar am Ende nicht absteigt, sondern noch die nötigen Punkte holt – vielleicht nicht gerade am Montag.“ Verzichten muss Wagener auf Jörg Kostzewa und Max Donay.

Unter umgekehrten Vorzeichen geht der SV Wanne 11 in die Partie beim Dreizehnten SW Wattenscheid 08 – bei einer Niederlage würden die Elfer auf Platz 15 schon den Anschluss ans rettende Ufer verlieren. „Sie sind keine spielstarke, aber eine kampfstarke Truppe, das ist eine ganz gefährliche Kiste“, charakterisiert Heermann den Gegner, „ich bin aber davon überzeugt, dass wir dort eine Chance haben zu gewinnen – selbst, wenn wir nicht ganz so stark auftreten wie gegen Westfalia.“

Das 6:1 im Kreispokal sollte den Elfern ordentlich Rückenwind geben und stellt Tom Heermann andererseits vor eine schwierige Aufgabe: Kapitän und Co-Trainer Dennis Gidaszewski ist endlich wieder fit, nach dem Pokalrausch gibt es aber eigentlich keinen Grund, die Aufstellung zu ändern. So werden auch Ersan Kaya, Dustin Köhler und Mike Thielking aus der Reserve wieder im Kader stehen.

Gespielt wird um 15 Uhr an der Dickebankstraße – noch unklar ist, ob auf Rasen oder Asche.

Autor: Philipp Ziser

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