In der Fußball-Oberliga hält die Talfahrt des TuS Ennepetal an. Bei der DSC Arminia Bielefeld II unterlagen die Schützlinge von Trainer Imre Renji mit 1:2 (0:2).

TuS Ennepetal

Talfahrt hält auch gegen Bielefeld an

Heinz Lützenberger
21. März 2016, 08:07 Uhr
Foto: FUNKE Foto Services

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In der Fußball-Oberliga hält die Talfahrt des TuS Ennepetal an. Bei der DSC Arminia Bielefeld II unterlagen die Schützlinge von Trainer Imre Renji mit 1:2 (0:2).

Damit rutscht Ennnepetal auf den zwölften Platz ab – bei acht Zählern Vorsprung zur Abstiegszone. Dort sind mit Stadtlohn (ein Spiel weniger als Ennepetal), Schermbeck (zwei weniger) und Hamm (drei weniger) drei Mannschaften punktgleich.

In einem insgesamt weniger guten Spiel stellten die Gäste die schlechtere Mannschaft. Auf tiefem Geläuf des Naturrasens war einigen Ennepetalern anzumerken, dass sie derzeit nicht auf der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit sind.

Dazu kam erschwerend hinzu, dass Renji seine Mannschaft durchwürfeln musste. Neben dem gesperrten Hausmann fehlte kurzfristig Federico. Zu allem Überfluss konnte Florian Gerding erstmals in dieser Saison nicht die volle Spielzeit dabei sein. Kurz vor der Pause zwickte der Muskel, er musste raus, wurde durch Leon Enzmann ersetzt. Imre Renji musste also die Viererkette umstellen. Neben Winczura, Sobotzki (er sah noch Gelbrot in der 90. Minute) und Bollmann war nun Dimitrov in die defensive Formation gerückt. Ennepetal stellte überdies von der 4-3-3-Formation auf eine 4-2-3-1-Systematik um, bei der Gallus und Strohmann auf der doppelten Sechser-Position agierten.

Im Offensiv-Bereich gab es immerhin einen Lichtblick. Dafür sorgte Abdulah El Youbari, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch im November 2014 das erste Mal wieder für den Oberligisten auflaufen konnte. Bereits in der Vorwoche gegen Sprockhövel gehörte der Kapitän dem Kader an. Diesmal zeigte er wie gewohnt eine große Einsatzbereitschaft, furchtlos kämpfte er – wenngleich noch unverkennbar ist, dass er seine Form von vor der schweren Verletzung noch nicht erreicht hat. „Das ist aber normal, er ist auf gutem Wege“, so Trainer Imre Renji.

Autor: Heinz Lützenberger

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